Düsseldorf – Die Arbeiten zwischen Zamenhofweg, Oberlinstraße und Dreherstraße beginnen ab Ende September/Anfang Oktober 2026. Sie werden voraussichtlich acht bis zwölf Wochen dauern. Insgesamt werden 40 bestehende Gaslaternen durch 36 strombetriebene LED-Leuchten in moderner Leuchtenform ersetzt.
„Bei einem Ortstermin haben wir gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Bürgerinitiative ‚Sichere Berta‘ die Situation und mögliche Verbesserungen besprochen. Seitdem setzen wir Schritt für Schritt Projekte um, die für mehr Verkehrssicherheit sorgen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Er führt aus: „Mit Tempo 30, der Schulweg-Beschilderung und weiteren punktuellen Vorkehrungen wurden bereits wichtige Optimierungen erzielt. Die neue Straßenbeleuchtung schafft nun auch mehr Platz auf dem Gehweg und verbessert die Ausleuchtung. Mit dem geplanten Fußgängerüberweg nördlich der Einfahrt zur Kleingartenanlage soll zudem eine sichere und besser wahrnehmbare Querungsmöglichkeit über die Bertastraße geschaffen werden.“
Im Mittelpunkt der Erneuerung stehen somit insgesamt mehr Sicherheit im Straßenraum und eine Verbesserung der Barrierefreiheit, insbesondere im nördlichen Abschnitt zwischen Oberlinstraße und Dreherstraße. Denn dort stehen die bisherigen Gaslaternen auf der östlichen Straßenseite unmittelbar im schmalen Gehwegbereich entlang der Kleingartenanlage. Die neuen Leuchten werden künftig auf der gegenüberliegenden, westlichen und damit den Häusern zugewandten Straßenseite aufgestellt.
Die Verbesserung der beengten Platzverhältnisse auf dem schmalen Gehweg erfordert allerdings eine Neuordnung der Leuchtenstandorte mit einer damit verbundenen höheren Anforderung an die gleichmäßige und gezielte Ausleuchtung des Verkehrsraums. Dieses ist mit den bisherigen Leuchtenmodellen trotz moderner LED-Technik nicht möglich, weswegen in der Bertastraße neue moderne LED-Leuchten eingesetzt werden müssen.
Bei der Planung wurden die Anforderungen an Sicherheit, Barrierefreiheit und Denkmalschutz miteinander abgewogen. Für die Erneuerung liegt eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde vor. Die konkrete Lösung wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Düsseldorf entwickelt und berücksichtigt die besonderen örtlichen Gegebenheiten der Bertastraße.
Davon profitieren besonders Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen. Gleichzeitig ermöglicht die neue Beleuchtung eine bessere und gleichmäßigere Ausleuchtung von Gehweg und Fahrbahn. Das verbessert die Orientierung bei Dunkelheit und trägt zu einem sichereren Straßenraum bei.
Im südlichen Abschnitt zwischen Zamenhofweg und Oberlinstraße werden die neuen Leuchten an den bisherigen Standorten aufgestellt. Eine bessere Beleuchtung und sicherere Bedingungen für den Fußverkehr sind seit Längerem Anliegen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Bürgerinitiative „Sichere Berta“.
Licht gezielt auf den öffentlichen Verkehrsraum ausrichten
Bei der Planung wurde darauf geachtet, das Licht möglichst gezielt dorthin zu lenken, wo es benötigt wird. Die neuen Leuchten strahlen nur in geringem Umfang nach hinten ab. So wird der öffentliche Verkehrsraum wirkungsvoll beleuchtet, während eine unnötige Aufhellung der angrenzenden Vorgärten weitgehend vermieden wird. Die Erneuerung bringt darüber hinaus deutliche energetische Vorteile. Der Energieverbrauch und die Energiekosten der Beleuchtung können voraussichtlich um rund 18.000 Euro pro Jahr reduziert werden. Gleichzeitig lassen sich jährlich etwa 35 Tonnen Kohlendioxid einsparen.
Arbeiten starten Ende September/Anfang Oktober
Die Arbeiten beginnen am Montag, 28. September 2026 und werden etwa acht bis zwölf Wochen dauern. Für die Bauarbeiten muss die Fahrbahn abschnittsweise jeweils auf einer Seite gesperrt werden. Die Erreichbarkeit der Grundstücke soll dabei soweit wie möglich gewährleistet bleiben. Die gesamten Bau- und Planungskosten für die Arbeiten an der Bertastraße belaufen sich auf rund 220.000 Euro brutto.




