München – Damit sinkt der Preis um 3,3 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Der Dieselpreis bleibt im selben Zeitraum nahezu unverändert: 2,428 Euro müssen Verbraucher durchschnittlich je Liter bezahlen – das entspricht einem leichten Anstieg von 0,6 Cent im Vergleich zur vergangenen Woche.
Der Ölpreis hat im selben Zeitraum jedoch deutlich nachgegeben: Ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte gestern zum Handelsschluss unter der Marke von 100 US-Dollar – das sind mehr als zehn US-Dollar weniger als noch in der Vorwoche. Trotz des zuletzt deutlich gesunkenen Ölpreises ist das Preisniveau aus Sicht des ADAC weiterhin zu hoch. Zwar beeinflussen neben dem Rohölpreis auch der Euro-Dollar-Wechselkurs und die internationalen Produktmärkte die Kraftstoffpreise, der deutliche Rückgang des Ölpreises spiegelt sich bislang jedoch nur teilweise in den Preisen an den Zapfsäulen wider. Aus Sicht des ADAC besteht daher insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene weiterhin Erklärungsbedarf.
Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12:00 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder.



