Düsseldorf – Vor Ort sind das Heinrich-Hertz-Berufskolleg sowie eine Dependance des technischen Berufskollegs Färberstraße ansässig. Außerdem wird das Geschwister-Scholl-Gymnasium die neue Sporthalle anteilig mitnutzen. Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche: „Hier ist ein echter Sport- und Bewegungsstandort für gleich drei Schulen entstanden: mit einer modernen Vierfachsporthalle und attraktiven Außenanlagen – vom Basketball- und Fußballfeld bis hin zur Calisthenics-Anlage. Das Baukonzept mit Photovoltaik, begrünten Dächern und klimaangepasster Gestaltung zeigt, wie sich ressourcenschonendes Bauen und eine zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur miteinander verbinden lassen.“
Der barrierefreie Neubau mit einer Bruttogrundfläche von 5.920 Quadratmetern wurde zwischen den Gebäuden des Heinrich-Hertz-Berufskollegs und des technischen Berufskollegs Färberstraße errichtet. Über das Foyer des neuen Gebäudes sind der Sportbereich und das Bistro zugänglich. Im Obergeschoss befinden sich die Umkleiden sowie der Kraftraum.
Die Dachflächen der neuen Halle sind extensiv begrünt und mit Photovoltaikanlagen und einem Biodiversitätsdach versehen. Mineralische Dämmstoffe sorgen für eine leistungsfähige und nachhaltige Gebäudehülle, der Wärmebedarf wird über den bereits vorhandenen Fernwärmeanschluss gedeckt. Die Lüftungsanlagen sind mit Wärmerückgewinnung ausgestattet und die Beleuchtung wurde ausnahmslos mit LED-Technik und Präsenzmeldern realisiert.
Im Rahmen des Bauprojektes wird auch der Außenbereich des Schulcampus umgestaltet. Die Arbeiten befinden sich in den letzten Zügen: Neben bepflanzten Grüninseln entstehen vielfältige Aufenthaltsorte, eine Calisthenics-Anlage sowie ein Sportfeld für Basketball und Fußball. Darüber hinaus wird auf dem Gelände auf rund 500 Quadratmetern ein sogenannter Tiny Forest angelegt, der als standortangepasstes, hochdiverses Waldökosystem eingesetzt wird. Das Oberflächenwasser soll anteilig in die bestehende Pflanzung geleitet werden, während ein weiterer Teil des Regenwassers in einer Zisterne gesammelt und für die Bewässerung der Außenanlagen genutzt wird. Ein möglichst niedriger Versieglungsgrad sorgt für ein angenehmes Mikroklima und reduziert den Hitzeinseleffekt.




