Iserlohn – Der Auftakt zum Iserlohner Festival verspricht ein Programm mit Werken für Violine und Klavier, das Meilensteine aus Klassik und Romantik verbindet. Die Sonate G-Dur opus 30 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven mutet teils heiter verspielt an, teils treten burschikose Themen hervor und das pathetische Adagio als Mittelsatz führt zu einem von Wiener Tanzmelodien inspirierten Finale. Maurice Ravels Violinsonate von 1923 ist dagegen stark von amerikanischer Musik wie Jazz und Blues beeinflusst. Die große Sonate opus 108 für Klavier und Violine von Johannes Brahms vereint die großen Linien, Harmonien und Gefühle der Romantik.
Henryk Wieniawskis „Polonaise de Concert“ als virtuoses Feuerwerk ist die finale Herausforderung an die beiden Interpretierenden: die Weltklasse-Geigerin Lena Neudauer, Gastkünstlerin des diesjährigen Festivals, und der renommierte Pianist Paul Rivinius, ARD-Preisträger 1998, der dafür in den wichtigsten zehn Sälen der Welt auftreten durfte, darunter die Carnegie Hall in New York. Er konzertiert weiterhin mit großen Künstlerinnen und Künstlern in der ganzen Welt.
Eintrittskarten zu dem Konzert gibt es noch auf der Webseite www.herbsttage.de und in der Touristinformation am Iserlohner Stadtbahnhof (Bahnhofsplatz 2) – telefonisch zu erreichen unter der Rufnummer 02371 217-1819.




