„Krieewelsches Singen“ in der Mediothek Krefeld

Wer sich für das Krieewelsch als Heimatdialekt begeistert, sollte sich den Freitag, 25. September 2026, im Kalender ankreuzen.

Krefeld – Dann findet ab 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der Mediothek Krefeld am Theaterplatz das zweite „Krieewelsche Singen“ statt. Die Band „Schäng Blasius Flönz Rakete“ und Frönde spielen bei kostenfreiem Eintritt im Atrium der Mediothek. Krieewelsch- und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Texte werden per Beamer an die Wand geworfen.

Die Mundart-Veranstaltung „Een morje en Krieewel“ blickt auf eine lange Tradition in der Mediothek zurück – beginnend in den 1990er-Jahren. Dabei wurden alte und neue Geschichten vorgetragen, wie Anekdoten und Musik – auch schon mit „Schäng Blasius Flönz Rakete“, ehemals „Einstürzende Heuschober“. Mit dem 25. Jubiläum endete „Een morje en Krieewel“. „Das sollte aber nicht das Ende der Mundart in der Mediothek sein. Wir wollten weiterhin etwas anbieten als Heimatund Brauchtumspflege, das wir unterstützen möchten“, sagt Kristine Günther, stellvertretende Leiterin der Mediothek Krefeld. Denn wenn das Krieewelsch nicht mehr gesprochen würde, wäre es bald nicht mehr da. Und so hat sie zusammen mit „Schäng Blasius Flönz Rakete“ die Initiative ergriffen, um das „Krieewelsches Singen“ als Fortsetzung der Mundartreihe einzuführen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird das Singen im Atrium nun fortgesetzt. Dann wird über Brotrezepte, Blutwurst, Maulwürfe und mistfahrende Bauern gesungen. Angeleitet und musikalisch begleitet von Schäng Blasius Flönz Rakete und Frönde.

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