Düsseldorf – Besonders in den ersten beiden Wochen nach Schulbeginn besteht ein erhöhtes Unfallrisiko, da viele Kinder erstmals aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Überhöhte Geschwindigkeit von Autofahrern ist eine wesentliche Ursache für Unfälle mit Kinderbeteiligung. Aus diesem Grund überwacht die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes regelmäßig die Geschwindigkeit und Haltverbote rund um die Schulen in Düsseldorf zu Beginn eines neuen Schuljahres.
Ab Mittwoch, 2. September 2026, werden zum Schutz der Kinder Geschwindigkeitsmessungen mit bis zu fünf Radarfahrzeugen durchgeführt. Zusätzlich werden zwei Enforcement-Trailer für die Kontrolle der Schulwege eingesetzt. Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, müssen mit Verwarnungsgeldern, Bußgeldern oder Fahrverboten rechnen. Im vergangenen Jahr wurden zu Beginn des Schuljahres 2.171 Verwarnungen und 226 Bußgelder verhängt.
Autofahrer – und besonders Eltern von schulpflichtigen Kindern – sollten zudem besonders auf Haltverbote rund um die Schulen achten. Denn seit Jahren stellen die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung fest, dass ausgerechnet Mütter und Väter ihre Kinder in unmittelbarer Nähe der Schulen absetzen und dazu im Haltverbot, in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen parken. Was zum Schutz des eigenen Kindes gedacht ist, stellt oft eine Gefahrenquelle für andere Kinder dar. Dies ist neben dem ohnehin eingeschränkten Sichtfeld und dem noch nicht vollständig ausgeprägten Hörvermögen der jüngeren Schulkinder eine zusätzliche Gefährdung.
Aus diesem Grund wird die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes auch verstärkt Haltverbote rund um die Schulen kontrollieren – auch hier wurden im Vorjahr über 1.700 Verwarnungen ausgesprochen.




