Essen – Mit einem großflächigen Graffitikunstwerk des Essener Künstlers Matthias Scheidig hat die Stadt Essen den Durchgang attraktiver gestaltet und das Umfeld der Haltestelle Essen-Zollverein Nord aufgewertet.
Während die darüberliegende Bahnhofstation Essen-Zollverein Nord bereits von der Deutschen Bahn AG (DB) umfassend saniert wurde, befindet sich der darunter liegende Unterführungsbereich, also der Durchgang und Zubringer zu den Gleisen in der Zuständigkeit der Stadt Essen. Die rund 100 Quadratmeter großen Wandflächen waren von illegalen Graffiti und Schmierereien geprägt und vermittelten kein einladendes Bild.
Das hat sich nun geändert: Auf insgesamt drei Wandflächen ist eine künstlerische Gestaltung entstanden, die sich an der unmittelbaren Nähe zur Zeche Zollverein orientiert. Die Motive greifen die Themen Industriekultur, „Essen im Wandel“ sowie die Transformation von Landschaft und Umwelt auf. Mit der Neugestaltung verfolgt die Stadt das Ziel, die Aufenthaltsqualität im Unterführungsbereich deutlich zu verbessern. Passantinnen*Passanten sollen sich dort wieder sicher und wohlfühlen und zugleich auf ansprechende Weise mit der Geschichte und dem Wandel der Stadt Essen in Berührung kommen. Zusammen mit dem bereits modernisierten Bahnhofsbereich entsteht so ein insgesamt attraktiveres Erscheinungsbild des Umfelds.




