Düsseldorf – Ziel der Erneuerung ist es, die Problematiken der älteren, anfälligen Parkleitsystem-Tafeln mit LCD-Anzeigen zu beheben. Die neue LED-Technik verbessert die Sichtbarkeit. Durch die Mobilfunkanbindung sind die neuen Parkleitsystem-Anzeigen robuster gegenüber Störungen und bieten gleichzeitig mehr Flexibilität für die Anzeige verschiedener Informationen.
Seit 1992 betreibt die Landeshauptstadt ein Parkleitsystem, um den Parksuchverkehr im Stadtgebiet zu reduzieren, die Verkehrsströme effizient zu lenken und die Erreichbarkeit der Innenstadt zu verbessern. Seither wurde das System unter anderem mit LCD-Anzeigetafeln schrittweise weiterentwickelt und an den jeweils damaligen Stand der Technik angepasst. Mittlerweile haben die eingesetzten Komponenten jedoch das Ende ihrer technischen Lebensdauer weitgehend erreicht. Vor dem Hintergrund der technischen Alterung und der steigenden Anforderungen an eine zuverlässige Verkehrslenkung war eine grundlegende Neukonzeptionierung des Parkleitsystems erforderlich. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Durch die neuen LED-Anzeigen soll das Parkleitsystem auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Parksuchverkehrs und zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs beitragen. Die LED-Anzeigetafeln werden über die Verkehrssystemmanagement-Zentrale (VSM-Zentrale) angesteuert. Dadurch und durch die freie Programmierbarkeit der Tafeln ergeben sich zusätzliche Potentiale etwa durch Infos zu Veranstaltungen oder Baustellen.
An diesen Standorten werden die neuen LED-Anzeigen des Parkleitsystems montiert:
- Fritz-Roeber-Straße
- Breite Straße
- Maximilian-Weyhe-Allee
- Duisburger Straße
- Jacobistraße
- Oststraße
- Immermannstraße
- Martin-Luther-Platz
- Friedrich-Ebert-Straße
- Graf-Adolf-Straße
- Kavalleriestraße
- Karlstraße
- Friedrichstraße
Zusätzlich wurden bereits im Projekt Verkehrsinformation und Dynamische Umweltsensitive Steuerung (VinDUS) sechs veraltete Tafeln des Parkleitsystems durch moderne LED-Tafeln ersetzt, unter anderem am Grabbeplatz und an der Heinrich-Heine-Allee in Fahrtrichtung Nord und Süd.




