Bewerbungsphase für den Düsseldorfer Zukunftspreis gestartet

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr startet die Bewerbungsphase um den Zukunftspreis 2026 der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Düsseldorf – Unter dem diesjährigen Leitthema „Armutsfolgen mindern – Dabei sein ermöglichen“ werden Projekte gesucht, die Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken und ihre Chancen auf gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe verbessern.

Ab sofort können sich alle bewerben, die sich in Düsseldorf zum Thema Armut engagieren. Dazu zählen beispielsweise Vereine, (Wohlfahrts-)Verbände, Non-Profit-Organisationen, Privatpersonen und Nachbarschaften, Start-ups, Betriebe und Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen. Bewerbungen sind bis zum 17. Mai 2026 möglich.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betont: „Armut hat viele Gesichter und betrifft Menschen in allen Lebensphasen. Wer keinen Zugang zu Bildung, Kultur, digitaler Infrastruktur oder bezahlbarem Wohnraum hat, verliert Anschluss und damit Perspektiven. Mit dem Zukunftspreis 2026 möchten wir Projekte sichtbar machen, die genau hier ansetzen und Menschen Chancen eröffnen. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen, sich inspirieren zu lassen und mitzuwirken. Nachhaltige Entwicklung gelingt nur gemeinsam.“

Per Videobotschaft lädt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller alle ein, sich für Nachhaltigkeit und gegen Armut einzusetzen und sich um den Zukunftspreis Düsseldorf 2026 zu bewerben.

„Düsseldorf lebt von Solidarität und dem Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Dieses breite gesellschaftliche Engagement ist eine große Stärke unserer Stadt. Der Zukunftspreis hilft dabei, Initiativen aus Zivilgesellschaft, Wohlfahrtsverbänden, Stadt und weiteren Organisationen sichtbar zu machen und neue Impulse für gemeinsames Handeln zu setzen“, sagt Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche.

Gesucht werden Aktivitäten, die Armut nicht nur als materielle Not, sondern auch als Barriere gesellschaftlicher Teilhabe verstehen – und Wege zeigen, wie diese überwunden werden kann. Zum Beispiel durch Bildungsangebote, Hilfe bei der Wohnungssuche, Mentoringprogramme, kulturelle Teilhabemöglichkeiten, niedrigschwellige Gesundheitsangebote, soziale Treffpunkte oder digitale Zugänge.

„Der Zukunftspreis ist ein zentraler Baustein, gelebte Nachhaltigkeit in Düsseldorf zu unterstützen. Er zeigt, wie zivilgesellschaftliches Engagement dazu beiträgt, eine lebenswerte Zukunft für alle hier zu gestalten. Soziale Gerechtigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Stadt. Diese gelingt nur, wenn wir ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent zusammendenken“, ergänzt Umweltdezernent Jochen Kral.

Mit einer öffentlichen Kampagne auf den City-Screens und über die Sozialen Medien macht die Stadt auf den Zukunftspreis aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen dabei Chanceneröffnerinnen, Haltgeber, Mutmacherinnen, Auswegweiser, Seelenwärmerinnen, Neustartbegleiter und viele weitere kreativ engagierte Menschen in Düsseldorf.

Insgesamt ist der Preis mit 7.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird unter den Finalistinnen und Finalisten aufgeteilt. Der eigentliche Mehrwert geht jedoch weit über das Preisgeld hinaus: Alle Teilnehmenden erhalten Aufmerksamkeit für ihr Engagement, knüpfen neue Kontakte und erschließen zusätzliche Möglichkeiten für Kooperationen und Weiterentwicklung.

Der Zukunftspreis Düsseldorf

Mit dem Zukunftspreis Düsseldorf zeichnet die Landeshauptstadt Düsseldorf besonderes Engagement für Nachhaltigkeit aus. Jedes Jahr steht eines der zwölf Düsseldorfer Handlungsfelder Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Ziel ist es, Engagement aufzuzeigen und Impulse für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt zu setzen. In diesem Jahr geht es darum, Armutsfolgen abzumildern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Gestartet ist der Preis 2025 mit dem Handlungsfeld Biodiversität.

Alle im Rahmen der Bewerbung eingereichten Aktivitäten sind, wenn gewünscht, auf einer digitalen Düsseldorf-Karte sichtbar. So entsteht dort Schritt für Schritt ein lebendiges Panorama des Engagements, das Armutsfolgen mildert und das „Dabei sein“ ermöglicht. Die Übersicht soll ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln, bestehende Ansätze weiterzudenken und neue Kooperationen zu knüpfen. Auch Initiativen, die nicht am Wettbewerb um den Preis teilnehmen möchten, können ihre Projekte dort sichtbar machen.

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