Wirtschaftsweg zwischen Widdersdorf und Pulheim saniert

Die Stadt Köln hat den bei Radfahrer:innen beliebten Wirtschaftsweg zwischen Widdersdorf und Pulheim saniert.

Köln – Der Weg verläuft am östlichen Rand von Widdersdorf, südlich der Kiesgruben, entlang bis zur Kreuzung Mühlenweg/Otto-Lilienthal-Straße. Vergangenes Jahr hatte die Stadt Pulheim den Weg auf ihrem Gebiet verbreitert und befestigt, nun folgte der Abschnitt auf Kölner Stadtgebiet. Die Stadt Köln realisiert damit Beschlüsse der Bezirksvertretungen und baut ihr Radverkehrshauptnetz weiter aus.

Neues Naturmaterial

Der Weg liegt innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes. Daher hat die Stadt Köln erstmalig ein neues Material zur Befestigung des Weges eingesetzt, das sowohl umweltverträglich als auch verkehrssicher sein soll. Es besteht aus Basaltgestein und vulkanischen Spezialsanden. Ein wesentlicher Vorteil des Baustoffs gegenüber Asphalt: Er ist wasser- und luftdurchlässig. Die Maßnahme kostet 68.000 Euro.

„Ich freue mich, dass durch diese Maßnahme die Qualität des Radweges verbessert worden ist und das Radeln künftig spürbar komfortabler erfolgen kann“, sagt Thorsten Siggelkow, Leiter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung der Stadt Köln. Die Stadt plant, diese und weitere neue Baustoffe für Landschaftsschutzgebiete auf dem Radverkehrshauptnetz zu testen.

RadPendlerRouten-Netz Köln

Die Stadt Köln prüft zudem, ob sich diese Verbindung für eine RadPendlerRoute von Köln nach Pulheim eignet. Die Route über den nun beidseits der Stadtgrenze ausgebauten Wirtschaftsweg bietet eine gute Alternative zur Führung entlang der Venloer Straße.

xity.de
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