Düsseldorf – Der Regionalrat ist das zentrale Steuerungs- und Planungsorgan für die räumliche Entwicklung der Planungsregion Düsseldorf. Mit seinen Beschlüssen gestaltet er maßgeblich die Entwicklung von Wohn-, Arbeits-, Frei- und Verkehrsflächen und schafft damit wesentliche Rahmenbedingungen für Lebensqualität, wirtschaftliche und verkehrliche Entwicklung, Klima- und Umweltschutz sowie die Versorgungssicherheit in der Region.
„Ich freue mich über das Vertrauen der Mitglieder des Regionalrates. Gemeinsam werden wir die anstehenden Aufgaben verantwortungsvoll angehen und die räumliche Entwicklung unserer Region aktiv gestalten. Es geht darum, wirtschaftliche Dynamik, Klimaschutz und Infrastrukturplanung in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und verlässliche Rahmenbedingungen für Kommunen, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, betonte der neu gewählte Vorsitzende, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Zudem wurden gemäß § 8 Abs. 1 Landesplanungsgesetz NRW beratende Mitglieder berufen. Diese vertreten unter anderem die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, den Naturschutz, die Sportverbände sowie die Gleichstellung. Die 63 stimmberechtigten Mitglieder, die nach den Kommunalwahlen 2025 gewählt oder berufen worden sind, kamen erstmals in neuer Zusammensetzung zusammen.
Zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden wurde Klaus Reese benannt. Zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wurde Iris Bellstedt gewählt.
„Der Regionalrat übernimmt eine zentrale Verantwortung für die strategische Entwicklung unserer Region. Die Bezirksregierung wird ihn dabei weiterhin fachlich fundiert und verlässlich unterstützen“, erklärte Regierungspräsident Thomas Schürmann. „Mit seiner neuen Zusammensetzung startet der Regionalrat Düsseldorf in eine Wahlperiode, die durch tiefgreifende Transformationsprozesse geprägt sein wird – von Flächenentwicklung und Infrastruktur über Klimaanpassung bis hin zum Strukturwandel. Seine Entscheidungen werden die räumliche Entwicklung der Region nachhaltig prägen. Dafür ist eine enge und konstruktive Zusammenarbeit in der gesamten Region von besonderer Bedeutung.“




