Düsseldorf – Im Mittelpunkt stand ein Austausch zur Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen sowie die Diskussion über aktuelle politische Entwicklungen. Darüber hinaus wurde das Sondervermögen des Bundes mit direkten Auswirkungen auf das Düsseldorfer Handwerk thematisiert.
„Das Handwerk ist fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft und von vielen städtischen Zukunftsfragen unmittelbar betroffen. Von sozial gemischten Quartieren über die Sicherung und Weiterentwicklung von Gewerbeflächen bis hin zu effizienter Mobilität und Fachkräftegewinnung zeigt sich, wie eng Stadtentwicklung und die Rahmenbedingungen für Handwerksbetriebe miteinander verknüpft sind“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Vor diesem Hintergrund wurde im Spitzengespräch auch die Bedeutung langfristig gesicherter und bezahlbarer Standorte für Handwerksbetriebe hervorgehoben. Ein zentraler Baustein bleibt dabei die Entwicklung sogenannter Handwerkerhöfe als zukunftsfähige Standorte in urbanen Räumen. Mehrgeschossige, flexibel nutzbare Höfe können dazu beitragen, das Handwerk dauerhaft in den Quartieren zu verankern, neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen und zugleich die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Fachkräfteentwicklung. Initiativen wie die Betriebsbesichtigungen im Rahmen der Reihe „Erlebnis Handwerk“ oder die Austragung der EuroSkills 2027, der Europameisterschaft der Berufe, zu der rund 800 junge Fachkräfte aus über 30 Ländern nach Düsseldorf kommen werden, unterstreichen die Bedeutung der handwerklichen Ausbildung am Standort und stärken die Attraktivität der Region. Auch aktuelle und anstehende Infrastrukturmaßnahmen der Stadt wurden erörtert.
Das Spitzengespräch verdeutlichte, dass die Stadt Düsseldorf das Handwerk als zentralen Partner einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung versteht. Der Masterplan Handwerk bleibt dabei ein verlässlicher Rahmen, um die Interessen der Betriebe frühzeitig einzubinden und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.




