Düsseldorfer EG unterliegt Krefeld mit 1:5

Die Düsseldorfer EG hat das Nachbarschaftsduell gegen die Krefeld Pinguine am Ende deutlich verloren.

Düsseldorf – Es war ein intensives Auftaktdrittel vor ausverkauftem Haus. Auch viele Krefelder trugen zu einer außergewöhnlichen Stimmung bei. Diese Emotionen übertrugen sich auf das Eis. Beide Teams mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft, die Zweikämpfe wurden sogleich intensiv geführt. Vor allem die Ex-Krefelder Lucas Lessio und Leon Niederberger hatten sich anscheinend viel vorgenommen. Beide Goalies – Lunemann bei der DEG und Felix Bick für Krefeld – standen häufig im Brennpunkt. Die Pinguine nach 20 Minuten mit mehr Schüssen, aber die Düsseldorfer mit längeren Drangperioden. Mit einem guten 0:0 in einem schnellen Spiel ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel eine frühe Unterzahl für die Gastgeber, aber plötzlich lief Bradford im Konter frei auf Bick zu, konnte den Ex-Düsseldorfer aber nicht überwinden. Der KEV einige Mal mit ihren gefährlichen Stürmern in guter Position, aber das rot-gelbe Bauwerk hielt. Kaum war die Strafe abgelaufen und die DEG-Fans atmeten durch, schlug der Nachbar doch noch zu. Bei 27:33 stocherte Matsumoto die Scheibe nach einem Abpraller über die Linie – die 1:0-Führung der Gäste. Doch die DEG schlug schnell zurück und das mit einem ähnlichen Kullertor. Dieses Mal war es Erik Bradford, der einen frei liegenden Puck einschieben konnte. Das 1:1 (28:32, Vorlagen Lessio und Tariq Hammond)! Der Treffer wurde erst nach längerem Videobeweis gegeben. Der Verdacht war sowohl Schlittschuhtor als auch Torwartbehinderung. Beides konnte nicht belegt werden. Danach Powerplay für die DEG, aber wieder war es das Unterzahlteam, das die größte Chance hatte. Lunemann konnte das Break aber abwehren. So stand es auch nach 40 Minuten Unentschieden – dieses Mal 1:1.

Das Schlussdrittel zeigte zunächst dasselbe Bild. Auf Seiten der DEG scheiterten Orendorz, Michael Clark oder Kristian Blumenschein mit guten Möglichkeiten, aber auch Krefeld mit ihren starken Sturmreihen stets gefährlich. Als die ersten Zuschauer schon auf eine Overtime spekulierten, kippte das bis dahin ausgeglichene Spiel völlig. Der KEV schoss tatsächlich vier Treffer in drei Minuten: Max Newton (55:28), Marcel Müller (55:37), Jonathan Matsumoto (56:41) und Roope Makitalo (57:51) stellen das Ergebnis auf 1:5. Fazit: Die Pinguine gewinnen ein Spiel, das 55 Minuten auf Augenhöhe war, im Stile einer Spitzenmannschaft mit 5:1 und feierten danach ausgiebig vor ihrer Gästekurve.

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