Augsburg – Aufgrund des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges und anderen Straftaten durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei gegen 6:00 Uhr 40 Objekte im Raum Augsburg und Dillingen. Bei den Objekten handelte es sich um private sowie gewerbliche Immobilien. Die Beamten des Kommissariats für Geldwäsche und des Kommissariats für Wirtschaftskriminalität führten bereits seit geraumer Zeit umfangreiche Ermittlungen u.a. wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges und Geldwäsche.
Die Beschuldigten beantragten mutmaßlich staatliche Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zum Zwecke baulicher Modernisierungsmaßnahmen. Diese baulichen Veränderungen wurden jedoch nie vollzogen und stattdessen gefälschte Belege und Rechnungen bei der Behörde eingereicht. Die dadurch erlangten Fördergelder wurden durch die Täter in Immobilien und Luxusgüter investiert. Insgesamt entstand nach aktuellem Stand der Ermittlungen ein Vermögensschaden im mittleren siebenstelligen Bereich.
Im Zuge des koordinierten Einsatzes wurden insgesamt drei Haftbefehle gegen die beschuldigten Personen vollzogen. Die Männer werden noch heute dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Hierbei handelt es sich um drei Männer im Alter von 25, 25 und 43 Jahren. Gegen diese drei Personen wird bezüglich des gewebsmäßigen Betruges und Geldwäsche ermittelt. Die drei Männer besitzen die ukrainische und deutsche Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus stellten die eingesetzten Beamten entsprechende Vermögenswerte an den durchsuchten Objekten zum Zwecke der Vermögensabschöpfung sicher.
Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Augsburg geführt und dauern weiter an.




