Düsseldorf – Das Theaterensemble Düsseldrama hatte gemeinsam mit dem Theatermuseum, der Mahn- und Gedenkstätte sowie dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung Jugendliche und junge Erwachsene eingeladen, sich im Rahmen des Projektes mit den Lebensrealitäten der Düsseldorfer Homosexuellen zwischen Freiheit und Verfolgung in der Weimarer Republik auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse des Workshops werden nun bei einer szenischen Lesung im Theatermuseum, Jägerhofstraße 1, vorgestellt.
Tickets gibt es an der Abendkasse für zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Eine Reservierung wird empfohlen und ist via E-Mail an kasse_theatermuseum@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8996130 möglich.
Die beiden Abschlusspräsentationen werden von einem Rahmenprogramm begleitet. Vorab gibt es eine historische Einführung durch die Historikerin Astrid Hirsch-von Borries (Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf). Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit den Teilnehmenden und dem künstlerischen Team statt. Die Moderation übernimmt Dr. Sascha Förster, Leiter des Theatermuseums.
Hintergrund
Das Theaterprojekt „Vor dem Rosa Winkel“ ist der letzte Teil der Rosa-Winkel-Trilogie, die im Herbst 2024 startete. In insgesamt drei zusammenhängenden Intensiv-Theaterworkshops erforscht das künstlerische Team um Regisseur Marvin Wittiber mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Lebensrealitäten queerer Düsseldorferinnen und Düsseldorfern – vor, während und nach der NS-Zeit. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Theatermuseum Düsseldorf, der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung Düsseldorf sowie Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V. und in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Düsseldorf, der Lesben- und Schwulenbibliothek Düsseldorf (LuSBD) und dem Queeren Netzwerk NRW realisiert. Gefördert wird das Projekt vom Kulturamt Düsseldorf.




