Lüdenscheid – Das Kreisverbindungskommando (KVK) ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der Bundeswehr und der Kreisverwaltung – und wird es auch bleiben. Das betonte Oberstleutnant Lars Pfützenreuter im Dialog mit Landrat Ralf Schwarzkopf und Fachbereichsleiter Horst Peter Hohage im Kreishaus Lüdenscheid.
Landrat Ralf Schwarzkopf möchte die enge Zusammenarbeit mit dem Kreisverbindungskommando gerne fortsetzen: „Gerade in Krisen- und Ausnahmesituationen ist das Kreisverbindungskommando ein wichtiger und zentraler Ansprechpartner. Der direkte Austausch hilft, gemeinsam Lagen schnell und effektiv zu bewältigen. Das hat sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt.“
Zum 1. Februar 2025 hatte Oberstleutnant Lars Pfützenreuter die Leitung des Kreisverbindungskommandos von Oberstleutnant Caspar-Friedrich Brauckmann übernommen. „Die Übergabe ist ohne einen Bruch erfolgt“, berichtet Caspar-Friedrich Brauckmann, der ebenfalls zu Gast im Kreishaus Lüdenscheid war. Brauckmann hatte das Kommando seit Oktober 2020 geführt. Beide Offiziere verbindet eine langjährige Zusammenarbeit: Insgesamt zehn Jahre lang arbeiteten sie gemeinsam, vier davon war Pfützenreuter Stellvertreter von Brauckmann.
Oberstleutnant Lars Pfützenreuter unterstrich im Kreishaus Lüdenscheid die Kontinuität der Zusammenarbeit. „Das Kreisverbindungskommando lebt vom Vertrauen und dem engen Austausch. Wir wollen die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis weiter stärken und ausbauen – insbesondere mit Blick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen.“
Schon während der Corona-Pandemie hatte sich die Amtshilfe der Bundeswehr ausgezahlt. Als großer Flächenkreis mit rund 410.000 Einwohnern hatte der Märkische Kreis während der Pandemie insgesamt 26 Hilfeleistungsanträge an die Bundeswehr zur personellen Unterstützung gestellt. In Spitzenzeiten waren bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten gleichzeitig im Einsatz – unter anderem in der Kontaktverfolgung, in Impf- und Teststellen sowie im Bereich des Sanitätsdienstes. Auch bei der Vorbereitung auf eine mögliche Energiemangellage infolge des Krieges in der Ukraine gab es eine enge Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Bundeswehr.
Landrat Ralf Schwarzkopf: „Sie haben die Zusammenarbeit in einer herausfordernden Zeit geprägt. Und auch die aktuelle weltpolitische Lage gibt Anlass zur Aufmerksamkeit und Sorge. Umso wichtiger ist es, dass wir im Märkischen Kreis auf verlässliche Strukturen und starke Partner bauen können. Die Bundeswehr steht an unserer Seite. Das gibt Sicherheit und stärkt unsere Handlungsfähigkeit.“




