Düsseldorf – Die Landeshauptstadt Düsseldorf arbeitet derzeit an einem umfassenden Gesamtmaßnahmenpaket, in das die Sanierung der Kunsthalle integriert wird. Hintergrund sind wachsende Bedarfe an dem denkmalgeschützten Gebäude selbst, an der darunter liegenden Tiefgarage sowie an der benachbarten Tiefgarage unter dem Grabbeplatz. Darüber hinaus stehen die Umgestaltung des Grabbeplatzes und die Neugestaltung der Mühlenstraße in einem engen funktionalen und baulichen Zusammenhang mit der Kunsthalle. Ziel ist es, die einzelnen Vorhaben zeitlich, technisch und wirtschaftlich aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen.
Die 1967 fertiggestellte Kunsthalle soll unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umfassend energetisch saniert und technisch zukunftssicher modernisiert werden. Vorgesehen sind unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle, zur Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung sowie zur Anpassung an heutige Anforderungen an Klima-, Brand- und Sicherheitstechnik. Ein weiterer zentraler Baustein der Sanierung ist die vollständige Herstellung der Barrierefreiheit, um den Zugang und die Nutzung für alle Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu verbessern.
Ein entsprechender Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss soll dem Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf voraussichtlich im Jahr 2027 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten können alle Nutzerinnen und Nutzer ihren Betrieb am Grabbeplatz fortführen. Mit dem Kom(m)ödchen führt die Landeshauptstadt derzeit Gespräche über den konkreten Zeitpunkt des Umzugs. Die vorgesehene Interimslösung im Ibach-Saal des Stadtmuseums steht ab Juni 2026 zur Verfügung.
Die Kunsthalle Düsseldorf und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen arbeiten parallel an einer kurzfristigen Umstrukturierung ihrer bereits geplanten Interimsprogramme ab März 2026. Weitere Informationen hierzu werden die Institutionen in Kürze bekannt geben.




