Märkischer Kreis – Im vergangenen Jahr ließen sich 840 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus dem Zuständigkeitsbereich des Märkischen Kreises einbürgern. Das sind rund 36,36 Prozent mehr als im Jahr 2024.
Zum Vergleich: In 2024 entschieden sich 616 für die deutsche Staatsbürgerschaft, in 2023 waren es 520, 2022 307 und 2021 264 Personen. Sie kommen aus 13 von 15 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. In Iserlohn und Lüdenscheid werden eigene Einbürgerungen vorgenommen.
Die Stadt Menden belegte 2025 mit 143 Neubürgerinnen und Neubürgern erneut Platz eins. Platz zwei ging mit 136 Personen diesmal an Meinerzhagen, gefolgt von 132 in Hemer und 125 in Werdohl. In Halver wohnen 61 Neubürger, in Plettenberg 52, in Altena 47, in Balve 37, in Kierspe 33, in Neuenrade 26, in Schalksmühle 21, in Herscheid 15 und in Nachrodt-Wiblingwerde 12.
279 Neubürgerinnen und Neubürger stammen ursprünglich aus der Türkei, 143 aus Syrien beziehungsweise der Arabischen Republik. Die Mehrheit der Eingebürgerten haben ihre Wurzeln in Drittstaaten, nämlich insgesamt 474. Insgesamt kommen 79 Personen aus EU-Staaten inklusive der Schweiz. Vorher als staatenlos galten acht Personen.




