Düsseldorf – Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: „Wir bauen an der Schillstraße einen zeitgemäßen und modernen Schulcampus, der direkt zwei Schulen zugutekommen wird. Rund 240 Schülerinnen und Schüler können sich auf zukunftsorientierte Schulgebäude und eine neue Einfeld-Sporthalle freuen. Damit investieren wir hier in Hassels in moderne Lernbedingungen, nachhaltiges Bauen und einen lebendigen Bildungsstandort im Stadtteil.“
Die neuen Klassenzimmer werden in Clustern angelegt und bieten offene Lernlandschaften und großzügige Differenzierungsräume. Im Zuge der Gesamtplanung wird auch ein durch beide Schulen genutzter Pausenhof angelegt: Grünanlagen und Hochbeete, Spielgeräte und ein Soccer-Court sowie Außenraummöbel sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.
Ein besonderer Fokus des Bauvorhabens liegt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Energieversorgung erfolgt vollständig regenerativ über Luft-Wasser-Wärmepumpen und Photovoltaik, sämtliche Dachflächen werden begrünt und die Beleuchtung wird ausschließlich in moderner LED-Technik ausgeführt.
Der Neubau wird in drei Bauabschnitten realisiert: Die bestehende Turnhalle wurde bereits zurückgebaut, an gleicher Stelle entsteht nun der Neubau der Hermann-Gmeiner-Schule mit integrierter Mensa mit Cook & Chill Küche. Nach dem Umzug der Schulgemeinde in ihr neues Gebäude wird die Fläche für den Neubau der Selma-Lagerlöf-Grundschule vorbereitet. Anschließend folgt der Neubau der Selma-Lagerlöf-Schule, bevor im dritten Bauabschnitt auf dem durch den Umzug der Selma-Lagerlöf-Schule freigewordenen Raum die neue Einfeld-Sporthalle errichtet wird. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2028 vorgesehen.
Die Kosten für das Bauprojekt inklusive Ausstattung und Inventar liegen bei rund 39 Millionen Euro. Die Arbeiten werden von der städtischen Tochtergesellschaft IPM (Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH) durchgeführt.
Hintergrund
Der Rat der Landeshauptstadt hatte im Jahr 2019 zunächst die bauliche Erweiterung des Doppelstandortes zum Ausbau der offenen Ganztagsschule beschlossen. In der darauffolgenden Machbarkeitsstudie wurde jedoch ein zusätzlicher Sanierungsbedarf des Bestands ermittelt, der den Rückbau des Gebäudes erfordert. Dies führte zu einer Abkehr vom ursprünglichen Ratsbeschluss und einer neuen baulichen Planung hin zu einem Ersatzneubauprojekt mit moderner Einfeld-Sporthalle.




