Krefeld – Dr. Magdalena Broska, Wissenschaftliche Leiterin der Adolf-Luther-Stiftung, und Museumsleiterin Katia Baudin geben dabei Einblicke in Werk und Sammlung des 1912 in Uerdingen am Rhein geborenen Künstlers. Im Mittelpunkt der Ausstellung (noch bis 21. September) stehen Werke aus der Stiftung, die Luthers künstlerische Entwicklung von der Loslösung vom klassischen Bild bis hin zur Objektkunst und seinen raumgreifenden Arbeiten nachvollziehbar machen. Spiegel- und Glasobjekte laden Besucher dazu ein, das Sehen aktiv zu hinterfragen und neu zu erleben.
Als „Meister des Lichts“ schuf Luther eine unverwechselbare Formsprache, die ihn zu einem zentralen Vertreter der Op-Art und Kinetischen Kunst der Nachkriegszeit machte. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie er mit seiner Sammlung ein bedeutendes künstlerisches Netzwerk aufbaute und durch die Gründung seiner Stiftung ein bleibendes kulturelles Erbe für seine Heimatstadt hinterließ. Die Dialogführung eröffnet spannende Perspektiven auf diesen außergewöhnlichen Künstler und seine Wirkung bis in die Gegenwart. Die Teilnahme kostet den Museumseintritt plus vier Euro für die Führung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben kostenfreien Eintritt in die Krefelder Museen.



