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SUMMARY:do white Ex
DESCRIPTION:Düsseldorf – Im Format der szenischen Lesung erarbeitet miu mit drei Tänzerinnen im fünften Teil der „Ex“- Reihe eine Landschaft aus akustischen\, literarischen und choreografischen Elementen. Deutsche\, japanische und französische Textfragmente treten in eine Koexistenz\, die das Lesen als menschliche Ausdrucksform erkunden. miu lädt zu einer gemeinsamen Reise ein\, welche auf der Grundlage einer Auseinandersetzung mit Un_Sichtbarkeit beruht und so eine Bühnensprache schaffen will\, die sehbeeinträchtigte Menschen einbezieht. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Konzeption der Lesung für Publikum mit unterschiedlichen Zugängen schließt an die Produktion des Tanzstückes „do white“ 2022 an. Aus der Probenarbeit gingen fiktive Texte hervor\, die sich nun in „do white Ex“ wiederfinden und vielfältige Räume\, Schichten und Ebenen eröffnen. Das Element der offenen\, künstlerisch genutzten Audiodeskription ergänzt die Sprachlandschaft. Die „Ex“- Reihe umkreist mius langjähriges Streben nach dem Lesen in mehr als einer Sprache und seine Leidenschaft für das Medium Papier. Durch eine Komposition von ineinandergreifenden Übersetzungs- und Dolmetsch-Verfahren entwickelt miu Bühnenperformances\, die seine Wahrnehmungswelt reflektieren und dem Publikum ermöglichen\, den eigenen Alltag zu befragen. \ndo white Ex lässt diese Vielschichtigkeit aus der Begegnung von gesprochenem Wort und Bewegung\, Text und Choreografie\, Audiodeskription und Lesung entstehen. Hier begegnen sich das durch Solar Panels betriebene Papersound Ensemble\, raschelnde Papierseiten und die Stimmen der drei Tänzerinnen. (Quelle: FFT Düsseldorf)
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SUMMARY:Burak Yilmaz: "Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass"
DESCRIPTION:Düsseldorf – Er wächst in Duisburg auf\, postmigrantisch. Sein Bildungsweg – katholisches Elitegymnasium\, Koranschule\, Universität – durchkreuzt Milieus\, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz\, Enttäuschung\, Zugehörigkeit entsteht… \n\n\n\n\n\n\n\nBurak Yilmaz\, 1987 als Sohn türkisch-kurdischer Eltern in Duisburg geboren\, lebt als selbstständiger Pädagoge in seiner Heimatstadt. Er initiierte u.a. das Projekt Junge Muslime in Auschwitz und leitet die Theatergruppe Die Blickwandler. Für sein vielfältiges Engagement gegen Antisemitismus und für eine inklusive Erinnerungskultur bekam er aus den Händen Frank-Walter Steinmeiers das Bundesverdienstkreuz verliehen. (Quelle: Düsseldorfer Literaturtage) \nIm Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage
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SUMMARY:Krzysztof Siwczyk: "Auf nächtlicher Reise"
DESCRIPTION:Düsseldorf – Krzysztof Siwczyk (geb. 1977) lebt und arbeitet in Gliwice in Oberschlesien\, er schreibt Gedichte\, kurze Prosa\, Essays und Artikel für die linksliberale „Gazeta Wyborcza“\, die stets kritisch sind und die die Gesellschaft\, die Regierung\, die Parteien\, die Politiker\, aber auch die moderne Literatur aus ungewohnt scharfsinniger Perspektive beobachten\, was seine Leser sehr zu schätzen wissen. \nEr ist außerdem Mitveranstalter des bekannten internationalen Lyrikfestivals\, das nach Czesław Miłosz benannt wurde und alljährlich in Krakau stattfindet. Siwczyk ist europaweit gut vernetzt\, wird aber noch viel zu selten in andere Sprachen übersetzt.” (Aus dem Nachwort von Artur Becker). (Quelle: Düsseldorfer Literaturfestival) \nModeration und Übersetzung: Bernhard Hartmann\nLesung auf Deutsch Andreas Grothgar \nIm Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage
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SUMMARY:Jacinta Nandi und Mithu Sanyal: 50 Ways to leave your Ehemann
DESCRIPTION:Düsseldorf – Sie hat es getan: Die schlechteste Hausfrau der Welt hat ihren Mann verlassen und ist mit ihren beiden Kindern in eine eigene Wohnung gezogen – oder wie sie sagt: Sie wurde weggentrifiziert nach Lichtenrade. Obwohl sie wusste\, auch als Alleinerziehende ist die Welt alles andere als in Ordnung. Das beginnt schon damit\, dass es für ganz normale Mütter mit ganz normal wenig Geld verdammt schwer ist\, ihren Mann zu verlassen. Und das ist kein Zufall\, denn Frauen\, Mütter\, sollen nicht frei sein. Und wenn sie sich doch ihre Freiheit erkämpfen\, sollen sie einen hohen Preis dafür bezahlen. \n\n\n\n\n\n\nJacinta Nandi schreibt über Slutshaming und Mitleid\, Rechtfertigungsdruck und Doppelstandards gegenüber Alleinerziehenden. Sie fragt\, warum verheiratete Frauen so unsolidarisch tolle Kuchen backen und ob Single Moms by Choice die besseren Alleinerziehenden sind. Während Männer irgendwie immer gut genug sind\, müssen Frauen nicht nur perfekte Partnerinnen und perfekte Mütter sein\, sondern auch perfekte Opfer – wie der Fall Amber Heard deutlich gezeigt hat.\nWas muss sich verändern\, damit keine Frau mehr gezwungen ist\, in einer Beziehung zu bleiben\, die sie nicht will? »Leave your Ehemann« – das muss viel einfacher werden! (Quelle: Düsseldorfer Literaturtage)Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage
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