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SUMMARY:Lars Contzen stellt im Museum Großauheim aus
DESCRIPTION:Bis zum 30. November 2025 steht das Museum Großauheim ganz im Zeichen des Hanauer Künstlers und Designers Lars Contzen. Lars Contzen gelang es seinen Namen zur Marke zu machen. Allein 25 Millionen Quadratmeter von ihm designte Tapeten wurden weltweit verkauft. Zudem gestaltete er Böden\, Farben\, Lampen\, Alltagsgegenstände\, Tische\, Möbel\, Messestände und Fertighäuser. Zuletzt entwickelte er Designs und Markenaufbau für Bier\, Gin\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Biographie des Künstlers und Designers und fokussiert sich auf Objekte aus dem Bereich des Produkt- und Industriedesigns. \nZu sehen sind von Contzen designte Produkte wie Tapeten\, Tapetenbücher\, Farben\, Resopalplatten\, Glasscheiben\, Geschirr\, Leuchten\, Multifunktionsmöbel\, Klapptische\, Stühle\, Bierzeltgarnituren\, Getränke\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Kurator Dr. Markus Häfner als Leiter der Städtischen Museen und Lars Contzen erdachten das Konzept\, Contzens Werke sowohl im Sonderausstellungsbereich zu zeigen als auch in die Dauerausstellungen zur Hanauer Industriegeschichte und zu den Großauheimer Künstlern August Gaul und August Peukert zu integrieren. So interagieren Contzens Werke mit den Gemälden August Peukerts\, den Plastiken August Gauls\, den landwirtschaftlichen Geräten und den Dampfmaschinen. In seinem Wirken als Produkt- und Industriedesigner verbindet Lars Contzen Kunst mit serieller Produktion und bildet somit ein perfektes Bindeglied für die verschiedenen Sektionen zu Kunst- und Industriegeschichte im Museum Großauheim. \nLars Contzen wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren\, wuchs in Nidderau auf und besuchte in Großkrotzenburg das Kreuzburg-Gymnasium. Im Alter von 24 Jahren zog er nach Hanau\, lebte 1994 bis 2002 in der Hanauer Innenstadt\, darauf in Steinheim und seit 2015 in Großauheim. Zwischen 1994 und 1996 arbeitete er in einem Atelier im Windecker Schloss. Im Anschluss schuf er 1998 das Künstlerkollektiv und Gemeinschaftsatelier „Drahtwerk“ in der Frankfurter Landstraße in Hanau. Der in den ehemaligen Lagerhallen eingerichtete Contzentrade Showroom zeigte die Vielfalt seiner Designentwürfe. Von 2010 an bis 2015 mietete er den ehemaligen Großauheimer Ballsaal in der Alten Langgasse an\, bevor er 2015 in derselben Straße das ehemalige Gasthaus Engel am Zollturm am Mainufer mit dem angeschlossenen historischen Bootshaus kaufte. \nUnter dem Namen „Bootshaus Studio“ entwickelt Contzen dort heute Ideen für Markenaufbau\, betreibt ein professionelles Fotostudio und führt dort sein Künstleratelier\, in dem parallel zu Auftragsarbeiten regelmäßig freie künstlerische Arbeiten wie Malereien und Grafiken entstehen. Im Jahr 2000 erhielt Contzen von der Stadt Hanau für sein künstlerisches Werk den Cläre-Roeder-Münch-Preis verleihen. In den verschiedenen Stationen seines Schaffens kommt die enge Verbundenheit zur Region und zu Hanau zum Ausdruck. \nDie Ausstellung „Von Hanau in die Welt – Design Lars Contzen“ ist samstags und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr im Museum Großauheim zu sehen. Ein vielseitiges Begleitprogramm lädt zum mehrfachen Besuch der Schau ein.
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SUMMARY:Neue Jahresausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Das Theatermuseum zeigt seit Mittwoch\, 16. April 2025\, seine neue Jahresausstellung „Szenenwechsel“. Die Ausstellung ist als temporäre Sammlungspräsentation konzipiert\, die Schätze aus der Kunst- und Grafiksammlung des Theatermuseums und des Dumont-Lindemann-Archivs zeigt. \nIn diesem tausende Objekte umfassenden Bestand befinden sich größtenteils Bühnen- und Kostümbildentwürfe. Eine Auswahl von 100 Werken wird gezeigt. Darunter Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler wie August Macke\, Tabea Blumenschein oder Otto Sohn-Rethel. Diese werden in „Szenenwechsel“ aber nicht als Zeugnisse vergangener Inszenierungen gezeigt\, sondern als eigenständige Kunstwerke. Der Kontext mit Fragen nach Regie oder Premierendatum steht daher nicht im Fokus. Im Zentrum steht das besondere Potenzial dieser Werke\, die Bilder und Szenen schaffen und so den Betrachtenden begeistern. \nSascha Förster\, Leiter des Theatermuseums: „Mit der Ausstellung ‚Szenenwechsel‘ können wir zeigen\, dass das Theatermuseum nicht nur Quellen der Theatergeschichte verwahrt\, sondern auch eigenständige Kunstwerke sammelt. Die Szenen in den ausgestellten Bildern\, wie die fröhlich winkenden und kurios verformten Figuren Thekla Teschs\, der grimmig blickende Schauspieler Luis Rainer im großformatigen Gemälde von Adolf Dell oder die Tänzerinnen im tiefblauen Jugendstilpalast Ludwig Sieverts\, werden unsere Gäste sicherlich direkt faszinieren.“ \nÜber ein Jahr wurde die Kunst- und Grafiksammlung intensiv gesichtet. Daher präsentiert die Ausstellungen auch viele Neuentdeckungen für die Öffentlichkeit: beispielsweise Studienarbeiten der ostdeutschen Kostüm- und Bühnenbildnerin Thekla Tesch und vielfältige Kostümfigurinen und freie Grafiken von Edith Szewczuk\, die in den 1940er-Jahren Bühnenkunst an der Kunstakademie studierte. Der hunderte Werke umfassende Nachlass von Edith Szewczuk wurde letztes Jahr dem Theatermuseum geschenkt. Überhaupt stehen Werke von Frauen im Fokus. Mehr als die Häflte der ausgestellten Werke stammen von Künstlerinnen. \nAusstellung schafft Interaktion zwischen den Werken \nDie Anordnung der Werke\, die im 19.\, 20. und 21. Jahrhundert entstanden sind\, erfolgt nicht chronologisch. Über thematische Anordnungen und einen überdimensionalen Regenbogen werden thematische Bezüge und Interaktionen zwischen Bildern möglich. Außerdem wird so auch ein historischer Szenenwechsel deutlich\, der die Einflüsse des jeweils vorherrschenden Zeitgeists auf die szenische Gestaltung deutlich macht. Ergänzt wird die Ausstellung außerdem um zwei gezielte Ankäufe. Den historischen Backstage-Einblicken des Karikaturisten und Ausstatters Ernst Stern können mit den „Drag Diaries“ der Künstlerin Xeni Slay Einblicke das kreative Chaos von Drag-Shows zur Seite gestellt werden. Kurze Beobachtungen von Theaterbesucherinnen und -besuchern der Poetry-Slammerin und Journalistin Shafia Khawaja ergänzen die Karikaturen von Honoré Daumier\, der das Theatergeschehen im Paris des 19. Jahrhunderts mit scharfsinnigem Humor betrachtete. \nBesucherinnen und Besucher von „Szenenwechsel“ erhalten ein kostenfreies Begleitheft\, das alle Informationen zum Konzept und zu den Objekten beinhaltet. Es gibt außerdem eine englischsprachige Fassung des Begleithefts und zentrale Texte liegen als Übersetzungen in Leichter Sprache vor. \n\n\n\nDer Museumseintritt kostet vier Euro\, ermäßigt zwei Euro. Sonntags ist der Eintritt ins Theatermuseum frei. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 12 bis 17 Uhr\, freitags und samstags von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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SUMMARY:„Heinrich Wendels Kosmos“ im Theatermuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Im Zentrum stehen der Gemälde-Zyklus „Planeten-Meditationen“ des Künstlers Heinrich Wendel. Ergänzt werden die neun Gemälde um Einblicke in die Weite seiner Arbeitsfelder\, die vom Bühnenbild bis zu Höhlenmalerei-Fotos reichen. Auch eine Tanz-Video-Premiere des Choreografen und Ballett am Rhein-Mitglieds Kauan Soares wird im Rahmen der bis 2. November laufenden Ausstellung gezeigt. \nInnerhalb der Düsseldorfer Opern- und Ballettgeschichte ist der Bühnenbildner Heinrich Wendel eine Legende\, schließlich war er kongenialer Partner des Regisseurs Georg Reinhardt und des Choreografen Erich Walter. Sein bühnenkünstlerischer Nachlass befindet sich in der Sammlung des Theatermuseums. Dort befindet sich mit dem Gemälde-Zyklus „Planeten-Meditationen“ (1945 bis 1947) darüber hinaus das beeindruckende Zeugnis eines weiteren Schaffensfeldes Wendels: die freie Kunst. Seit über 35 Jahren sind diese Gemälde nicht mehr ausgestellt worden und stehen nun im Zentrum der neuen Sonderausstellung „Heinrich Wendels Kosmos“ im Theatermuseum im Hofgartenhaus. \nDer 1915 geborene Heinrich Wendel kam über seinen Privatlehrer bereits als Jugendlicher mit den anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners in Berührung\, die von da an sein gesamtes Leben und seinen spirituellen Blick auf den Kosmos prägen sollten. Diese spirituelle Perspektive wurde durch die Verbrechen und Schrecken des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs schwer erschüttert. Dass die Gemälde der „Planeten-Meditationen“ in der direkten Nachkriegszeit entstanden\, ist deshalb sicherlich kein Zufall. Vielmehr verarbeitete Wendel in der anthroposophisch geprägten und großformatigen Abbildung utopischer und dystopischer Situationen unter anderem auf dem Mond\, der Venus oder der Sonne seine Eindrücke der vorangegangenen Jahre. Sieben Gemälde bilden innerhalb des Zyklus die eigene Serie der „Mysterien“ und werden in ihrer Ausstellungsgeschichte nun zum ersten Mal als zusammenhängende Serie gezeigt. \nErgänzt werden die Gemälde um verschiedene Nachlassmaterialien\, die Wendels breites Wissen belegen und die Gemälde mit seinen anderen Arbeitsgebieten kontextualisieren. Zu diesen vielfältigen Interessensfelder zählen beispielsweise das Fotografieren von Höhlenmalereien\, das Berechnen von Planetenbahnen oder die Beschäftigung mit der Mystik. Schließlich werden auch Fotos und Bühnenbildentwürfe seiner gemeinsam mit Erich Walter für die Wiener Staatsoper 1961 erdachten Ballett-Produktion „Die Planeten“ zur Musik des ebenso spirituell veranlagten Komponisten Gustav Holst präsentiert. \nDie Musik Holsts hat auch der Choreograf Kauan Soares\, Compagnie-Mitglied des Balletts am Rhein\, aufgegriffen. Exklusiv für die Ausstellung hat er zur Musik Holsts das Tanzvideo „Kosmos“ kreiert. Inspiriert von Wendels „Planeten-Meditationen“ hat er eine Choreografie für fünf Tänzerinnen und Tänzer vom Ballett am Rhein geschaffen\, die einen eigenen Bewegungs-Kosmos repräsentieren soll. In Überblendungen mit den Gemälden Wendels entsteht ein neuer Blick auf die historischen Bilder\, der sie in die Gegenwart transportiert. \nDer Eintritt beträgt vier Euro\, ermäßigt zwei Euro. Sonntags ist der Eintritt zu den Ausstellungen des Theatermuseums kostenfrei. An ausgewählten Samstagen können Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Kuratorenführungen sowohl die Sonderausstellung „Heinrich Wendels Komos“ als auch die Jahresausstellung „Szenenwechsel“ kennenlernen. Die Termine werden auf www.theater-museum.de veröffentlicht. \nÖffnungszeiten: Das Museum ist geöffnet dienstags und donnerstags von 12 bis 17 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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SUMMARY:Sonderausstellung zu Johann Philipp Thelott in Hanau
DESCRIPTION:Eine Sonderausstellung in der Beletage von Schloss Philippsruhe beleuchtet Werk und Leben des Kupferstechers Johann Philipp Thelott (1639–1671). Ein Begleitprogramm mit Führungen\, Vorträgen und Workshops lädt ein\, das Kupferstechen und die Hanauer Geschichte näher zu erkunden. Die Wanderausstellung und die Erweiterung zur Hanauer Stadtgeschichte sind bis 1. Februar 2026 dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt beträgt fünf Euro und ermäßigt vier Euro. \nDer Kupferstecher Johann Philipp Thelott entstammte einer niederländischen Familie\, die in den 1560er Jahren nach Frankfurt flüchtete und später in Augsburg ansässig wurde. Nach seiner Ausbildung suchte Thelott sein Glück in Frankfurt\, wo er sich schnell ein internationales Netzwerk aus Buchhändlern\, Verlegern und Druckern aufbaute und zu einer zentralen Figur des Buch- und Verlagswesens wurde. Hierüber baute er auch enge Geschäftsbeziehungen mit der Hanauer Grafenfamilie und hiesigen Druckern auf. \nSein Lebensweg spiegelt die Migrationsgeschichte vieler Neubürgerinnen und Neubürger wider\, die seit der Gründung der Hanauer Neustadt 1597 aus Westeuropa nach Hanau kamen und dort Handel und Gewerbe betrieben. Wie diese verstand Thelott es\, sprachliche\, religiöse und politische Grenzen zu überwinden und Verbindungen aufzubauen\, die ihn auch mit Hanau eng verbanden. \nDie Ausstellung in der Beletage von Schloss Philippsruhe zeigt zahlreiche Porträtstiche\, Frontispize und Kupfertitel aus Thelotts Werk. Besonders hervorzuheben sind zwei Kupferstiche mit direktem Bezug zu Hanau und zu Graf Friedrich Casimir (1623–1685): Ein Kupferstich dokumentiert den Einzug des Grafen 1667 nach Hanau\, ein weiterer illustriert dessen koloniale Pläne in Südamerika von 1669. \nFür die Präsentation in Hanau wurde die Wanderausstellung des Hessischen Instituts für Landesgeschichte um Hanauer Bestände\, wie Portraits der Grafenfamilie\, in Hanau im 17. Jahrhundert gedruckte Werke und kontextualisierende Texte erweitert. Hierzu zählt auch die 1669 bei Stock in Hanau gedruckte Briefsammlung des niederländischen Lehrers und Theologen Jacobus Crucius mit einem Kupfertitel von Thelott. \nAls Highlight präsentiert die Ausstellung das durch Zufall entdeckte Arbeitsbuch Thelotts\, das als Zunftbuch der Bäcker im Stadtarchiv Grünberg erhalten blieb. Dieses einzigartige Dokument gibt seltene Einblicke in Netzwerke und Auftraggeber von Kupferstecher. \nZur Ausstellung ist ein großformatiges Begleitbuch mit Werkverzeichnis erschienen. Es ist während der Ausstellung im Museumsladen von Schloss Philippsruhe\, im Buchhandel oder bei der Historischen Kommission für Hessen (hiko-marburg@web.de) zum Preis von 50 Euro erhältlich. \nTermine Begleitprogramm \nVorträge (Roter Saal von Schloss Philippsruhe)\nEintritt zu allen Vorträgen frei – Keine Anmeldung erforderlich \nMittwoch\, 20.08.2025\, 18 Uhr\nAugsburg\, Frankfurt\, Hanau: Der Kupferstecher Johann Philipp Thelott und seine Verbindungen\nReferent: Prof. Dr. Holger Gräf \nDurch einen Zufall blieb das fragmentarische Arbeitsbuch von Johann Philipp Thelott erhalten und er ließ sich so als Spross einer bedeutenden Augsburger Kaufmanns- und Künstlerfamilie identifizieren. Thelott zog mit Mitte Zwanzig nach Frankfurt\, wo er sich rasch etablieren konnte. Über die in seinem Arbeitsbuch genannten Auftraggeber und seine darüber zu fassenden Werke gewann er rasch Kontur als eine durchaus zentrale Figur im Buch- und Verlagswesen der aufblühenden Stadt der Buchmessen. Praktisch alle damals wichtigen Verlagshäuser in Frankfurt\, darunter auch Merians Erben\, gehörten zu seinen Geschäftspartnern\, aber auch Frankfurter Patrizier und Autoren wie der bedeutende Barockdichter Johann Michael Moscherosch. \nNach einem Abriss zum Werdegang und der künstlerischen Einordnung Thelotts werden in dem Vortrag einige bemerkenswerte Verbindungen nach Hanau näher beleuchtet. Etwa zu dem Frühmerkantilisten Johann Joachim Becher\, dem „Drahtzieher“ hinter dem abenteuerlichen Kolonialprojekt „Hanauisch Indien“\, dem bislang wenig bekannten Zeichner und Maler Christoph Metzger\, der den in Hanau oft gesehenen „Abriß der Statt und Vestung“ stach oder zu dem Porträt der Gräfin Katharina Juliane von Wied\, einer geborenen Gräfin von Hanau-Münzenberg. \nDonnerstag\, 06.11.2025\, 18 Uhr\n„Zur Fortpflantzung der Religion eine Druckerey alhir“:\nDie hohe Kunst der Hanauer Drucker im 17. Jahrhundert\nReferent: Dr. h.c. Hans Sarkowicz \n1593 begann der Buchdruck in Hanau. Die ersten Drucker wie Wilhelm Antonius oder Claude de Marne waren nicht nur geniale Handwerker\, die ihren Beruf mit äußerster Sorgfalt ausübten\, sondern auch engagierte Bürger. Ihre Verlagsprogramme spiegeln religiöse und gesellschaftliche Debatten\, sie sollten belehren\, bilden\, aber auch das tägliche Leben erleichtern. Da Bücher noch sehr teuer waren\, wurden sie aufwändig typographisch gestaltet und teilweise mit künstlerisch gestalteten Illustrationen versehen. Eine Besonderheit war die Offizin Typographia Orientalis\, in der hebräische Drucke erschienen. \nIn seinem Vortrag stellt Hans Sarkowicz bedeutende Beispiele der frühen Hanauer Druckgeschichte vor\, zeigt in oder für Hanau entstandene Illustrationen und erläutert den langen Prozess\, den ein Buch durchlaufen musste\, ehe es auf der Frankfurter Messe verkauft werden konnte. \nDonnerstag\, 15.01.2026\, 18 Uhr\nTräume\, Tragödien\, Tabakkonsum: Hanauer Geschichte(n) zu Thelotts Zeiten\nReferent: Dr. Markus Häfner \nHanau durchlebte im 17. Jahrhundert turbulente Zeiten. Nach der Unterzeichnung der Capitulation entstand vor den Toren der Altstadt mit Neu-Hanau in den folgenden Jahrzehnten eine neue Stadt. Als Schutz erhielt sie eine moderne Stadtmauer mit Bastionen\, die in den ersten Jahren des Dreißigjährigen Krieges feindliches Militär fernhielt. Doch Leid\, Hunger und Pest wüteten nicht nur im Umland\, sondern im Kriegsverlauf auch in Hanau. Seinerzeit lebten nur wenige von der Gold- und Silberschmiedekunst\, vielmehr prägten Landwirtschaft\, Tabakanbau und Textilwarenproduktion das wirtschaftliche Leben. Als Friedrich Casimir die Grafschaften Hanau-Münzenberg und Hanau-Lichtenberg 1642 unter seiner Regentschaft vereinte\, waren seine Ländereien und Untertanen vom Krieg gezeichnet. Doch der junge Graf träumte von Kolonien\, Kunst- und Naturaliensammlungen\, einer Wissenschaftsakademie und opulenten Festen. \nMuseumsleiter Dr. Markus Häfner stellt in seinem Vortrag die prägenden Köpfe in Hanau vor und blickt auf ihre Geschichte und die spannenden Geschichten ihres Lebens. \nDruck-Workshops \nmit Joachim Mennicken \nAusgehend von den Druckgrafiken Johann Philipp Thelotts werden praktische Grundlagen des Tiefdrucks vermittelt und mit einer mobilen Druckpresse vor Ort gedruckt. In kreativer Atmosphäre entstehen eigene Drucke – von der ersten Idee bis zum fertigen Blatt. Der Workshop richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. \nSamstag\, 15.11.2025\, 14–16 Uhr\nSamstag\, 13.12.2025\, 14–16 Uhr \nPreis: 40\,– € (inkl. Eintritt und Materialien)\, max. 8 Personen\, keine Vorkenntnisse\nmit der Bitte um Anmeldung \nFührungen \nEinstündige Führung durch die Ausstellung \nSonntag\, 13.07.2025\, 15 Uhr\nMittwoch\, 01.10.2025\, 18 Uhr\nSonntag\, 09.11.2025\, 15 Uhr\nSonntag\, 25.01.2026\, 15 Uhr \nPreis: 3 € zzgl. Eintritt – mit der Bitte um Anmeldung \nAnmeldung unter museen@hanau.de\, Telefon 06181 2950 2148 (wochentags) oder Online-Anmeldeformular.
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SUMMARY:Künstler Holger Kliem zeigt Werke im Hanauer Rathaus
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst vor dem OB-Büro“ präsentiert der Hanauer Künstler Holger Kliem vom 8. August bis zum 31. Oktober 2025 eine Auswahl seiner Werke im Kunstraum des Rathauses Hanau. Die öffentliche Vernissage findet am Freitag\, 8. August 2025\, um 18:00 Uhr statt. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri eröffnet die Ausstellung\, im Anschluss folgt ein Interview mit dem Künstler\, in dem er über sein Werk und dessen Entstehungsgeschichte berichtet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. \nDie Ausstellung umfasst zahlreiche Arbeiten aus den vergangenen Jahren – vom schnellen Urban Sketch bis hin zur großformatigen Malerei auf Leinwand. Kliems Werke changieren zwischen illustrativer Klarheit und expressiver Malerei. Mal entsteht der Impuls unterwegs mit Fineliner und Aquarell direkt vor Ort\, mal im Atelier mit Acryl\, Marker und Mixed-Media-Techniken. \n„Ich sehe in meiner Heimatstadt Hanau eine verborgene Schönheit\, die es zu entdecken gilt“\, sagt Holger Kliem\, der in Hanau geboren und aufgewachsen ist. Auch wenn er beruflich in der Kommunikations- und Medienwelt zu Hause ist\, ist die Kunst für ihn ein konstanter Begleiter. Seine Bilder spiegeln persönliche Erfahrungen\, kreative Vielfalt und eine tiefe Verbundenheit mit der Stadt wider. \nKliem experimentiert in seinen Arbeiten mit Strukturen\, Überlagerungen und Farbräumen. Seine Urban Sketches fangen mit lebendiger Leichtigkeit Alltagsszenen ein\, während seine Malereien oft einem erzählerischen Impuls folgen. \nDie Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich:\nMo\, Di\, Do\, Fr von 8:00 – 13:00 Uhr\, Mi bis 16:30 Uhr.\nOrt: Rathaus Hanau\, Am Markt 14–18\, 63450 Hanau
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SUMMARY:Ausstellung im Kreisarchiv Viersen
DESCRIPTION:Bis Freitag\, den 14. November 2025\, zeigt das Kreisarchiv Viersen in der neuen Ausstellung „Wahlplakate – Wortreich und bildgewaltig 1880-1950“ historische Wahlwerbung. In der Ausstellung werden die Entwicklung von politischer Kommunikation\, Propaganda und Design in Deutschland von den frühen Anfängen demokratischer Wahlen im 19. Jahrhundert bis zur Konsolidierung des Parteiensystems nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet. Zum Auftakt am 1. September hat eine Klasse des Albertus-Magnus-Gymnasiums\, Bildungspartner des Kreisarchivs\, die Ausstellung besucht. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage\, wie sich politische Botschaften im Laufe der Jahrzehnte inhaltlich\, sprachlich und visuell verändert haben. Exemplarische Wahlplakate veranschaulichen den Wandel der Wahlkampfmittel von schlichten Flugschriften zu zunehmend bildstarken\, grafisch gestalteten Plakaten. Dabei verschmelzen Politik\, Propaganda und Design auf teils eindrucksvolle\, teils manipulative Weise miteinander. In der Frühzeit des Wahlkampfs zur Zeit des Kaiserreiches dominierten textlastige Flugblätter und einseitig bedruckte Wahlaufrufe\, deren Verbreitung vom Staat zum Teil unterdrückt wurde. Eine entscheidende Wende hat in der späten Weimarer Republik eingesetzt: Inhaltlich wurde von den Parteien zunehmend Wert auf Emotionalisierung und Personalisierung gelegt. Gestalterisch wurden modernes Grafiklayout\, Fotografie\, klare Typografie und grelle Farben eingesetzt. Plakate sollten nicht mehr nur informieren\, sondern emotional ansprechen\, mobilisieren und überzeugen. \nAlle gezeigten Plakate stammen aus den Beständen des Kreisarchivs Viersen. Sie haben in den Städten und Gemeinden im heutigen Kreisgebiet gehangen und dokumentieren nicht nur nationale Entwicklungen\, sondern auch die konkrete Umsetzung politischer Kommunikation vor Ort. Dadurch wird Geschichte nicht nur abstrakt erzählt\, sondern durch regionale Beispiele lebendig und greifbar. \nDie Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Kreisarchivs besucht werden: Montag bis Mittwoch von 9 bis 16 Uhr\, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr sowie Freitag von 9 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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LOCATION:Kreisarchiv Viersen\, Ransberg 41\, Viersen\, NRW\, 41751
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SUMMARY:Sonderausstellung "Die Wertheimer Mainbrücke im Blick"
DESCRIPTION:Das Grafschaftsmuseum Wertheim präsentiert vom 1. Oktober bis 6. April 2026 die Sonderausstellung „Die Wertheimer Mainbrücke im Blick“. Anlass der Ausstellung ist der für das Jahr 2026 geplante Abriss und der anschließende Ersatzneubau der Mainbrücke zwischen Wertheim und Kreuzwertheim. Schon im Jahr 1362 kam der Wunsch auf\, dass eine steinerne Brücke die durch den Main getrennten Gebiete der Grafschaft Wertheim verbinden sollte. Trotzdem transportierte noch jahrhundertelang eine Fähre Menschen\, Tieren und Waren ans andere Ufer. \nErst mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 schien die Zeit reif für den Bau einer Brücke. Nach Jahren des Verhandelns\, Beratens und Taktierens begannen 1879 die Bauarbeiten zur länderübergreifenden Bahnlinie zwischen der bayerischen Stadt Lohr und dem badischen Wertheim. Deren Streckenführung erforderte die Überquerung des Mains bei Wertheim. In einem Staatsvertrag vereinbarten das Königreich Bayern und das Großherzogtum Baden\, neben der Eisenbahn- auch eine Straßenbrücke zu errichten. \nDie Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Brücke\, beginnend mit Planung und Bau\, der Eröffnung im Jahr 1881/82\, der Sprengung 1945 und ihrem Wiederaufbau. \nWer plante die Brücke? Wer führte die Aufsicht über die Hunderte von Bahnarbeitern? Wo und wie lebten die meist ortsfremden Arbeitskräfte\, die teils sogar aus den Bergregionen Tirols und Italiens stammten? Die Ausstellung zeigt historische Fotografien und erzählt die Geschichte der Brücke selbst\, nimmt aber auch Bezug auf die Nebenschauplätze und auf mit der Brücke zusammenhängende Themen wie dem Eisenbahnbau in der Region und der Technik\, die im Brückenbau angewendet wurde. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit\, schon heute einen Blick in die Zukunft der Mainbrücke werfen. \nBegleitend zur Ausstellung finden Führungen und Vorträge statt\, darunter: \n\nSonntag\, 26. Oktober\, 15 Uhr im Modersohnsaal des Grafschaftsmuseums: Vortrag von Kurt Bauer „Geschichte der Tauberbrücke“\nSonntag\, 23. November\, 15 Uhr im Modersohnsaal des Grafschaftsmuseums: Vortrag von Bernd Wolz „Geschichte des Mains“\nFührungstermine für Einzelpersonen werden in der Presse und auf www.grafschaftsmuseum.de bekannt gegeben.
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LOCATION:Grafschaftsmuseum Wertheim\, Rathausgasse 6\, Wertheim\, Baden-Württemberg\, 97877
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SUMMARY:Kabinett-Ausstellung im SchifffahrtMuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Zum Jubiläum der 1995 fertiggestellten Rheinuferpromenade stellt das SchifffahrtMuseum ab Samstag\, 4. Oktober 2025\, die Entwicklung des Düsseldorfer Rheinufers vom 16. Jahrhundert bis heute dar. Alte Grafiken\, historische Zeichnungen und Fotografien bis zu den Entwürfen für die heutige Promenade zeigen die wechselvolle\, aber immer enge Verbindung Düsseldorfs mit dem Rhein. Die Kabinett-Ausstellung „Zurück an den Rhein – Die Geschichte der Rheinuferpromenade“ ist eine Kooperation mit dem Stadtarchiv. \nDüsseldorf präsentiert sich seit jeher von der Rheinseite. Der Strom mit seiner internationalen Schifffahrt garantierte die Bekanntheit der Stadt. Ihre Bedeutung erlangte sie vom 16. bis ins 18. Jahrhundert als Residenzstadt. Das Rheinufer diente der Rheinschifffahrt und präsentierte sich in diesen Zeiten dafür gut ausgestattet. Düsseldorfs „Schauseite“ prägte vor allem das mächtige Schloss\, die Residenz der Landesherren und eine steigende Anzahl weiterer imposanter Gebäude. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt hoben die Zeichner mit vielen Schiffen an der Rheinfront hervor. \nDoch noch im 18. Jahrhundert kündigte sich der Umbruch an: Das Schloss war verwaist und die Industrialisierung im 19. Jahrhundert stellte das Rheinufer mit der Dampfschifffahrt vor neue Herausforderungen. Düsseldorf wandelte sich in dieser Zeit von der Residenzstadt- zur Groß- und Industriestadt. Die alte Rheinfront konnte bald nicht mehr als „Vorzeigeseite“ der aufstrebenden Wirtschaftsmetropole dienen. \nAb den 1880er Jahren plante die Stadt Großprojekte an beiden Rheinufern\, die auch die Stadtfront modern und großartig in Szene setzen sollten. Die Altstadtfront diente mit dem tiefergelegten Werftgelände immer noch der Schifffahrt\, erhielt mit der von Stadtbaurat Johannes Radke entworfenen prächtigen Promenade mit „malerischen“ Bauten allerdings eine neue Ausrichtung: Mit ihrer Einweihung 1902 diente sie erstmals der Freizeitgestaltung. Viele historische Fotografien und Postkarten dokumentieren die prachtvolle Promenade. \nNach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurde das Düsseldorfer Stadtufer durch den stark zunehmenden Autoverkehr zur vielbefahrenen Straße. Für Fußgängerinnen und Fußgänger war das Rheinufer kaum mehr erreichbar und verlor zunehmend an Aufenthaltsqualität. \nEin entscheidender Impuls für die Neugestaltung ging Ende der 1980er-Jahre vom Neubau des Landtags am Rhein aus. Ziel war es\, das Stadtufer wieder als attraktiven Aufenthalts- und Begegnungsort zu entwickeln und zugleich eine bessere Verbindung zur Innenstadt zu schaffen. Grundlage dafür bildete der Bau des Rheinufertunnels\, der den Verkehr unter die Erde verlagerte. Auf dieser zukunftsweisenden Ingenieurleistung basierte die Arbeit des Architektur-Ateliers Fritschi Stahl Baum\, das die neue Promenade entwarf. Im Mittelpunkt der Gestaltung standen die Erholung\, die Aufenthaltsqualität und die Freizeitgestaltung für Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sowie Gäste der Stadt. \nDas Konzept hat sich bewährt. Die Stadt profitiert wieder von der Lebensqualität und seiner attraktiven Lage am Rhein. Das vielfältige Kultur-\, Freizeit- und Gastronomieangebot wird von allen Altersgruppen zahlreich angenommen. Heute wird Düsseldorfs Rheinfront in unzähligen Fotos festgehalten und in alle Welt versendet. \nDer informative Überblick\, von der historischen Düsseldorfer Rheinfront zur heutigen attraktiven Schauseite der Stadt\, ist bis zum 1. Februar 2026 auf der ersten Etage im SchifffahrtMuseum im Schlossturm zu sehen. Weitere Informationen zu der Ausstellung gibt es im Internet unter: www.schifffahrtmuseum.de. \nÖffentliche Führungen zur Ausstellung \nSonntag\, 5. Oktober\, 15 Uhr\,\nSonntag\, 19. Oktober\, 15 Uhr\,\nSonntag 2. November\, 15 Uhr\, \nDauer rund 90 Minuten. Treffpunkt ist dasSchifffahrtMuseum im Schlossturm. Die Teilnahme ist kostenfrei – genau wie der Eintritt an Sonntagen generell.
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LOCATION:Schifffahrt Museum\, Burgplatz 30\, Düsseldorf\, NRW\, 40213\, Deutschland
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