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SUMMARY:Mahn- und Gedenkstätte zeigt "INNOVATIV\, ERFOLGREICH\, JÜDISCH"
DESCRIPTION:Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zeigt seit Freitag\, 1. November 2024\, ihre neue Sonderausstellung „INNOVATIV\, ERFOLGREICH\, JÜDISCH. Düsseldorfer Visionäre: Freundlich\, Schöndorff\, Loewy“. Die Ausstellung beleuchtet die drei verfolgten und vergessenen jüdischen Pioniere Abraham Freundlich\, Albert Schöndorff und Ludwig Loewy. Im Rahmen eines Presserundgangs stellten Kuratorin Hildegard Jakobs\, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte\, und der Urenkel von Abraham Freundlich\, Richard Markus\, die Ausstellung am Donnerstag\, 31. Oktober\, vor. \nZunächst wird die Geschichte des Selfmade-Erfinders Abraham Freundlich erzählt\, der ab 1883 in Düsseldorf lebte und wirkte. Er entwickelte sich zu einem Pionier der Kühltechnik. Bereits 1902 stellte er auf der Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf eine große Kälteanlage aus und kühlte die Räume des Kunstpalastes. Er war also dem in den USA eingeführten „Air condition“ um etwa neun Jahre voraus. Neben einer großen Palette von Anlagen zur Kältetechnik entwickelte\, produzierte und vertrieb seine Firma A. Freundlich Dampfmaschinen\, Pumpen\, Luftkompressoren\, Vakuumpuppen\, Staubsauger und Kräne. \nDie Kaiserliche Marine beauftragte die Firma mit dem Bau einer Munitionskühlanlage für den größten deutschen Panzerkreuzer SMS Blücher. Auch die Kühl- und Eisanlage für das russische Zarenschloss in Livadia bei Jalta wurde von der Firma A. Freundlich erbaut. Das erste Düsseldorfer Kino\, die Lichtburg auf der Königsallee\, erhielt eine Kühlanlage von A. Freundlich. Freundlichs Kaltlagerhäuser garantierten die Fleischversorgung während des Ersten Weltkrieges für Düsseldorf. Nach 1933 wurde die Firma schrittweise boykottiert. Anfang 1938 wurden die Kaltlagerhäuser „arisiert“. Im gleichen Jahr verstarb der Firmengründer Abraham Freundlich in Düsseldorf. \nRichard Markus\, Urenkel von Abraham Freundlich: „Die von meinem Urgroßvater\, Abraham Freundlich\, den Schöndorffs und Loewys gegründeten und entwickelten Firmen gehörten später zu Linde\, Siemens und SMS AG. Während jeder diese Namen kennt\, sind die Namen der drei jüdischen Gründer und Unternehmer trotz ihrer bahnbrechenden Erfindungen heute vergessen. Ich freue mich daher\, dass die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte ein erster Schritt ist\, diesen tüchtigen jüdischen Unternehmern\, die sich auch in der Düsseldorfer Stadtgesellschaft prominent engagiert haben\, wieder ein Gesicht zu geben.“ \nAlbert Schöndorff  – Pionier im Straßenbahnbau \nAls zweites wird Albert Schöndorff in den Blick genommen. Zusammen mit seinem Bruder Hermann gründete er 1890 eine Bettenfabrik in Düsseldorf. Die Firma wurde schnell erweitert um die Bereiche Ladenbau und Warenhausausstattung. Viele bekannte (jüdische) Warenhäuser in der Region wurden von ihnen ausgestattet. Schließlich gliederte Albert Schöndorff 1920 die Waggonfabrik Gebr. Schöndorff in die Firma ein. Auf dem Firmengelände in der Königsberger Straße 100 entstanden Güterwaggons\, Straßenbahnen und vieles mehr. \nIn Düsseldorf gebaute Straßenbahnen fuhren durch viele Städte und Regionen im gesamten Deutschen Reich. Albert Schöndorffs besonders soziales und gesellschaftliches Engagement hat mit dem 1919 initiierten Bauprojekt „Siedlung Freiheit“ in Düsseldorf Spuren hinterlassen. 1933 wurde Albert Schöndorff aus seinem eigenen Unternehmen gedrängt und 1942 aus seinem Fluchtland Niederlande in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ermordet. \nLudwig Loewy – Pionier der Luft- und Raumfahrt \nAb 1914 lebte und arbeitete ein genialer Ingenieur in Düsseldorf: der aus Böhmen stammende Ludwig Loewy. Schnell brachte er die Düsseldorfer Firma Schloemann zu einem Marktführer im Bereich hydraulischer Pressen. Loewy verließ 1936 fluchtartig Düsseldorf. In der Emigration in Großbritannien schuf er ein bemerkenswertes Firmenimperium. \nDie „Loewy Engineering Company“ stellte hydraulische Pressen und Spezialmaschinen her\, die für den Ausbau einer modernen Luftfahrtindustrie dringend benötigt wurden. Sein Bruder Erwin gründete nach seiner Flucht über Frankreich in den USA 1940 den amerikanischen Sitz der Firma\, die „Loewy HydroPress“. Beide Brüder trugen mit ihren Firmen zum Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg bei\, veränderten die Luft- und Raumfahrtindustrie und prägten einen Großteil der modernen Flugzeugfertigung. Ihre Arbeit und ihr Vermächtnis ermöglichte einige der größten Leistungen des industriellen und technologischen Fortschritts des 20. Jahrhunderts. \nDie Ausstellung wurde von Hildegard Jakobs\, der stellvertretenden Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte\, kuratiert und vom Büro Ullrich (Düsseldorf) gestaltet. Sie ist ab dem 1. November bis zum 28. September 2025 zu den üblichen Öffnungszeiten (sonntags\, dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr\, montags geschlossen) in der Mahn- und Gedenkstätte\, Mühlenstraße 29\, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Lars Contzen stellt im Museum Großauheim aus
DESCRIPTION:Bis zum 30. November 2025 steht das Museum Großauheim ganz im Zeichen des Hanauer Künstlers und Designers Lars Contzen. Lars Contzen gelang es seinen Namen zur Marke zu machen. Allein 25 Millionen Quadratmeter von ihm designte Tapeten wurden weltweit verkauft. Zudem gestaltete er Böden\, Farben\, Lampen\, Alltagsgegenstände\, Tische\, Möbel\, Messestände und Fertighäuser. Zuletzt entwickelte er Designs und Markenaufbau für Bier\, Gin\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Biographie des Künstlers und Designers und fokussiert sich auf Objekte aus dem Bereich des Produkt- und Industriedesigns. \nZu sehen sind von Contzen designte Produkte wie Tapeten\, Tapetenbücher\, Farben\, Resopalplatten\, Glasscheiben\, Geschirr\, Leuchten\, Multifunktionsmöbel\, Klapptische\, Stühle\, Bierzeltgarnituren\, Getränke\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Kurator Dr. Markus Häfner als Leiter der Städtischen Museen und Lars Contzen erdachten das Konzept\, Contzens Werke sowohl im Sonderausstellungsbereich zu zeigen als auch in die Dauerausstellungen zur Hanauer Industriegeschichte und zu den Großauheimer Künstlern August Gaul und August Peukert zu integrieren. So interagieren Contzens Werke mit den Gemälden August Peukerts\, den Plastiken August Gauls\, den landwirtschaftlichen Geräten und den Dampfmaschinen. In seinem Wirken als Produkt- und Industriedesigner verbindet Lars Contzen Kunst mit serieller Produktion und bildet somit ein perfektes Bindeglied für die verschiedenen Sektionen zu Kunst- und Industriegeschichte im Museum Großauheim. \nLars Contzen wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren\, wuchs in Nidderau auf und besuchte in Großkrotzenburg das Kreuzburg-Gymnasium. Im Alter von 24 Jahren zog er nach Hanau\, lebte 1994 bis 2002 in der Hanauer Innenstadt\, darauf in Steinheim und seit 2015 in Großauheim. Zwischen 1994 und 1996 arbeitete er in einem Atelier im Windecker Schloss. Im Anschluss schuf er 1998 das Künstlerkollektiv und Gemeinschaftsatelier „Drahtwerk“ in der Frankfurter Landstraße in Hanau. Der in den ehemaligen Lagerhallen eingerichtete Contzentrade Showroom zeigte die Vielfalt seiner Designentwürfe. Von 2010 an bis 2015 mietete er den ehemaligen Großauheimer Ballsaal in der Alten Langgasse an\, bevor er 2015 in derselben Straße das ehemalige Gasthaus Engel am Zollturm am Mainufer mit dem angeschlossenen historischen Bootshaus kaufte. \nUnter dem Namen „Bootshaus Studio“ entwickelt Contzen dort heute Ideen für Markenaufbau\, betreibt ein professionelles Fotostudio und führt dort sein Künstleratelier\, in dem parallel zu Auftragsarbeiten regelmäßig freie künstlerische Arbeiten wie Malereien und Grafiken entstehen. Im Jahr 2000 erhielt Contzen von der Stadt Hanau für sein künstlerisches Werk den Cläre-Roeder-Münch-Preis verleihen. In den verschiedenen Stationen seines Schaffens kommt die enge Verbundenheit zur Region und zu Hanau zum Ausdruck. \nDie Ausstellung „Von Hanau in die Welt – Design Lars Contzen“ ist samstags und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr im Museum Großauheim zu sehen. Ein vielseitiges Begleitprogramm lädt zum mehrfachen Besuch der Schau ein.
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SUMMARY:Ausstellung „Düsseldorf 1945. ÜberLeben in der Stadt“
DESCRIPTION:Die neue Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte rückt die letzten Kriegswochen ab Februar 1945 bis zur Befreiung am 17. April 1945 aus der Perspektive Düsseldorfer:innen in den Fokus. Unter dem Titel „Düsseldorf 1945. ÜberLeben in der Stadt“ werden im historischen Luftschutzkeller der Mahn- und Gedenkstätte ab Dienstag\, 8. April 2025\, schlaglichtartig die Erlebnisse von neun Personen an acht konkreten Tagen in den Blick genommen. \nMenschen wie die untergetauchte Erna Etscheit\, die am 4. März 1945 erstmals wieder in dem Wissen aufwacht\, dass sie als Jüdin in Oberkassel frei ist. Die amerikanischen Truppen hatten am 3. März 1945 in den linksrheinischen Stadtteilen den Rhein erreicht\, der nun für die folgenden sechs Wochen zur Kampflinie wurde\, da Deutsche und Amerikaner wechselseitig die Stadtteile unter Artilleriebeschuss nahmen. \nWährend im Linksrheinischen der Nationalsozialismus somit bereits beendet war\, erlebten die Menschen in den Düsseldorfer Stadtteilen östlich des Rheins\, wie sich die Anhänger des Regimes in den letzten Kriegswochen noch einmal dramatisch radikalisierten. Menschen wie Else Gores\, die einen Freund versteckte\, oder Erna Schulhoff\, die ihren jüdischen Ehemann verbarg\, waren unmittelbar gefährdet. \nAuch die Täter stehen im Fokus \nDie Ausstellung blickt vor allem auf die Verfolgten\, nimmt in drei Biografien aber auch die Täter in den Blick: Menschen wie der Polizist Victor Harnischfeger\, der in den letzten Kriegswochen noch Zwangsarbeiter im Düsseldorfer Hafen und im Kalkumer Wald persönlich erschoss. Neben den Biografien finden sich in der Ausstellung auch Grundlagentexte\, die die Hintergründe zum Leben in Düsseldorf im Frühjahr 1945 erläutern: die Kriegs- und Versorgungslage\, den zunehmenden Terror gegen die Bevölkerung und nicht zuletzt das Leben in der unmittelbar befreiten Stadt. Während dies vor allem Perspektiven aus der belagerten Stadt sind\, zeigen die letzte Ausstellungseinheit und zeitgenössisches Filmmaterial der US-Truppen den Blick der Amerikaner auf die Kampfhandlungen und die einzunehmende Stadt. \nDie von Dr. Bastian Fleermann\, Dr. Andrea Ditchen\, Astrid Hirsch-von Borries\, Hildegard Jakobs und Jona Winstroth kuratierte Ausstellung ist bis zum 28. September 2025 zu den Öffnungszeiten (sonntags\, dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr\, montags geschlossen) zu sehen. Der historische Luftschutzkeller ist aus denkmalrechtlichen Gründen nicht barrierefrei. Der Eintritt ist frei. \nGruppenführungen können telefonisch unter 0211-8996205 oder per E-Mail an nicole.merten@duesseldorf.de gebucht werden. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.gedenkstaetteduesseldorf.de zur Verfügung.
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SUMMARY:Neue Jahresausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Das Theatermuseum zeigt seit Mittwoch\, 16. April 2025\, seine neue Jahresausstellung „Szenenwechsel“. Die Ausstellung ist als temporäre Sammlungspräsentation konzipiert\, die Schätze aus der Kunst- und Grafiksammlung des Theatermuseums und des Dumont-Lindemann-Archivs zeigt. \nIn diesem tausende Objekte umfassenden Bestand befinden sich größtenteils Bühnen- und Kostümbildentwürfe. Eine Auswahl von 100 Werken wird gezeigt. Darunter Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler wie August Macke\, Tabea Blumenschein oder Otto Sohn-Rethel. Diese werden in „Szenenwechsel“ aber nicht als Zeugnisse vergangener Inszenierungen gezeigt\, sondern als eigenständige Kunstwerke. Der Kontext mit Fragen nach Regie oder Premierendatum steht daher nicht im Fokus. Im Zentrum steht das besondere Potenzial dieser Werke\, die Bilder und Szenen schaffen und so den Betrachtenden begeistern. \nSascha Förster\, Leiter des Theatermuseums: „Mit der Ausstellung ‚Szenenwechsel‘ können wir zeigen\, dass das Theatermuseum nicht nur Quellen der Theatergeschichte verwahrt\, sondern auch eigenständige Kunstwerke sammelt. Die Szenen in den ausgestellten Bildern\, wie die fröhlich winkenden und kurios verformten Figuren Thekla Teschs\, der grimmig blickende Schauspieler Luis Rainer im großformatigen Gemälde von Adolf Dell oder die Tänzerinnen im tiefblauen Jugendstilpalast Ludwig Sieverts\, werden unsere Gäste sicherlich direkt faszinieren.“ \nÜber ein Jahr wurde die Kunst- und Grafiksammlung intensiv gesichtet. Daher präsentiert die Ausstellungen auch viele Neuentdeckungen für die Öffentlichkeit: beispielsweise Studienarbeiten der ostdeutschen Kostüm- und Bühnenbildnerin Thekla Tesch und vielfältige Kostümfigurinen und freie Grafiken von Edith Szewczuk\, die in den 1940er-Jahren Bühnenkunst an der Kunstakademie studierte. Der hunderte Werke umfassende Nachlass von Edith Szewczuk wurde letztes Jahr dem Theatermuseum geschenkt. Überhaupt stehen Werke von Frauen im Fokus. Mehr als die Häflte der ausgestellten Werke stammen von Künstlerinnen. \nAusstellung schafft Interaktion zwischen den Werken \nDie Anordnung der Werke\, die im 19.\, 20. und 21. Jahrhundert entstanden sind\, erfolgt nicht chronologisch. Über thematische Anordnungen und einen überdimensionalen Regenbogen werden thematische Bezüge und Interaktionen zwischen Bildern möglich. Außerdem wird so auch ein historischer Szenenwechsel deutlich\, der die Einflüsse des jeweils vorherrschenden Zeitgeists auf die szenische Gestaltung deutlich macht. Ergänzt wird die Ausstellung außerdem um zwei gezielte Ankäufe. Den historischen Backstage-Einblicken des Karikaturisten und Ausstatters Ernst Stern können mit den „Drag Diaries“ der Künstlerin Xeni Slay Einblicke das kreative Chaos von Drag-Shows zur Seite gestellt werden. Kurze Beobachtungen von Theaterbesucherinnen und -besuchern der Poetry-Slammerin und Journalistin Shafia Khawaja ergänzen die Karikaturen von Honoré Daumier\, der das Theatergeschehen im Paris des 19. Jahrhunderts mit scharfsinnigem Humor betrachtete. \nBesucherinnen und Besucher von „Szenenwechsel“ erhalten ein kostenfreies Begleitheft\, das alle Informationen zum Konzept und zu den Objekten beinhaltet. Es gibt außerdem eine englischsprachige Fassung des Begleithefts und zentrale Texte liegen als Übersetzungen in Leichter Sprache vor. \n\n\n\nDer Museumseintritt kostet vier Euro\, ermäßigt zwei Euro. Sonntags ist der Eintritt ins Theatermuseum frei. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 12 bis 17 Uhr\, freitags und samstags von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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LOCATION:Theatermuseum Düsseldorf\, Jägerhofstraße 1\, Düsseldorf\, NRW\, 40479\, Deutschland
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SUMMARY:„Heinrich Wendels Kosmos“ im Theatermuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Im Zentrum stehen der Gemälde-Zyklus „Planeten-Meditationen“ des Künstlers Heinrich Wendel. Ergänzt werden die neun Gemälde um Einblicke in die Weite seiner Arbeitsfelder\, die vom Bühnenbild bis zu Höhlenmalerei-Fotos reichen. Auch eine Tanz-Video-Premiere des Choreografen und Ballett am Rhein-Mitglieds Kauan Soares wird im Rahmen der bis 2. November laufenden Ausstellung gezeigt. \nInnerhalb der Düsseldorfer Opern- und Ballettgeschichte ist der Bühnenbildner Heinrich Wendel eine Legende\, schließlich war er kongenialer Partner des Regisseurs Georg Reinhardt und des Choreografen Erich Walter. Sein bühnenkünstlerischer Nachlass befindet sich in der Sammlung des Theatermuseums. Dort befindet sich mit dem Gemälde-Zyklus „Planeten-Meditationen“ (1945 bis 1947) darüber hinaus das beeindruckende Zeugnis eines weiteren Schaffensfeldes Wendels: die freie Kunst. Seit über 35 Jahren sind diese Gemälde nicht mehr ausgestellt worden und stehen nun im Zentrum der neuen Sonderausstellung „Heinrich Wendels Kosmos“ im Theatermuseum im Hofgartenhaus. \nDer 1915 geborene Heinrich Wendel kam über seinen Privatlehrer bereits als Jugendlicher mit den anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners in Berührung\, die von da an sein gesamtes Leben und seinen spirituellen Blick auf den Kosmos prägen sollten. Diese spirituelle Perspektive wurde durch die Verbrechen und Schrecken des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs schwer erschüttert. Dass die Gemälde der „Planeten-Meditationen“ in der direkten Nachkriegszeit entstanden\, ist deshalb sicherlich kein Zufall. Vielmehr verarbeitete Wendel in der anthroposophisch geprägten und großformatigen Abbildung utopischer und dystopischer Situationen unter anderem auf dem Mond\, der Venus oder der Sonne seine Eindrücke der vorangegangenen Jahre. Sieben Gemälde bilden innerhalb des Zyklus die eigene Serie der „Mysterien“ und werden in ihrer Ausstellungsgeschichte nun zum ersten Mal als zusammenhängende Serie gezeigt. \nErgänzt werden die Gemälde um verschiedene Nachlassmaterialien\, die Wendels breites Wissen belegen und die Gemälde mit seinen anderen Arbeitsgebieten kontextualisieren. Zu diesen vielfältigen Interessensfelder zählen beispielsweise das Fotografieren von Höhlenmalereien\, das Berechnen von Planetenbahnen oder die Beschäftigung mit der Mystik. Schließlich werden auch Fotos und Bühnenbildentwürfe seiner gemeinsam mit Erich Walter für die Wiener Staatsoper 1961 erdachten Ballett-Produktion „Die Planeten“ zur Musik des ebenso spirituell veranlagten Komponisten Gustav Holst präsentiert. \nDie Musik Holsts hat auch der Choreograf Kauan Soares\, Compagnie-Mitglied des Balletts am Rhein\, aufgegriffen. Exklusiv für die Ausstellung hat er zur Musik Holsts das Tanzvideo „Kosmos“ kreiert. Inspiriert von Wendels „Planeten-Meditationen“ hat er eine Choreografie für fünf Tänzerinnen und Tänzer vom Ballett am Rhein geschaffen\, die einen eigenen Bewegungs-Kosmos repräsentieren soll. In Überblendungen mit den Gemälden Wendels entsteht ein neuer Blick auf die historischen Bilder\, der sie in die Gegenwart transportiert. \nDer Eintritt beträgt vier Euro\, ermäßigt zwei Euro. Sonntags ist der Eintritt zu den Ausstellungen des Theatermuseums kostenfrei. An ausgewählten Samstagen können Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Kuratorenführungen sowohl die Sonderausstellung „Heinrich Wendels Komos“ als auch die Jahresausstellung „Szenenwechsel“ kennenlernen. Die Termine werden auf www.theater-museum.de veröffentlicht. \nÖffnungszeiten: Das Museum ist geöffnet dienstags und donnerstags von 12 bis 17 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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SUMMARY:Sonderausstellung zu Johann Philipp Thelott in Hanau
DESCRIPTION:Eine Sonderausstellung in der Beletage von Schloss Philippsruhe beleuchtet Werk und Leben des Kupferstechers Johann Philipp Thelott (1639–1671). Ein Begleitprogramm mit Führungen\, Vorträgen und Workshops lädt ein\, das Kupferstechen und die Hanauer Geschichte näher zu erkunden. Die Wanderausstellung und die Erweiterung zur Hanauer Stadtgeschichte sind bis 1. Februar 2026 dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt beträgt fünf Euro und ermäßigt vier Euro. \nDer Kupferstecher Johann Philipp Thelott entstammte einer niederländischen Familie\, die in den 1560er Jahren nach Frankfurt flüchtete und später in Augsburg ansässig wurde. Nach seiner Ausbildung suchte Thelott sein Glück in Frankfurt\, wo er sich schnell ein internationales Netzwerk aus Buchhändlern\, Verlegern und Druckern aufbaute und zu einer zentralen Figur des Buch- und Verlagswesens wurde. Hierüber baute er auch enge Geschäftsbeziehungen mit der Hanauer Grafenfamilie und hiesigen Druckern auf. \nSein Lebensweg spiegelt die Migrationsgeschichte vieler Neubürgerinnen und Neubürger wider\, die seit der Gründung der Hanauer Neustadt 1597 aus Westeuropa nach Hanau kamen und dort Handel und Gewerbe betrieben. Wie diese verstand Thelott es\, sprachliche\, religiöse und politische Grenzen zu überwinden und Verbindungen aufzubauen\, die ihn auch mit Hanau eng verbanden. \nDie Ausstellung in der Beletage von Schloss Philippsruhe zeigt zahlreiche Porträtstiche\, Frontispize und Kupfertitel aus Thelotts Werk. Besonders hervorzuheben sind zwei Kupferstiche mit direktem Bezug zu Hanau und zu Graf Friedrich Casimir (1623–1685): Ein Kupferstich dokumentiert den Einzug des Grafen 1667 nach Hanau\, ein weiterer illustriert dessen koloniale Pläne in Südamerika von 1669. \nFür die Präsentation in Hanau wurde die Wanderausstellung des Hessischen Instituts für Landesgeschichte um Hanauer Bestände\, wie Portraits der Grafenfamilie\, in Hanau im 17. Jahrhundert gedruckte Werke und kontextualisierende Texte erweitert. Hierzu zählt auch die 1669 bei Stock in Hanau gedruckte Briefsammlung des niederländischen Lehrers und Theologen Jacobus Crucius mit einem Kupfertitel von Thelott. \nAls Highlight präsentiert die Ausstellung das durch Zufall entdeckte Arbeitsbuch Thelotts\, das als Zunftbuch der Bäcker im Stadtarchiv Grünberg erhalten blieb. Dieses einzigartige Dokument gibt seltene Einblicke in Netzwerke und Auftraggeber von Kupferstecher. \nZur Ausstellung ist ein großformatiges Begleitbuch mit Werkverzeichnis erschienen. Es ist während der Ausstellung im Museumsladen von Schloss Philippsruhe\, im Buchhandel oder bei der Historischen Kommission für Hessen (hiko-marburg@web.de) zum Preis von 50 Euro erhältlich. \nTermine Begleitprogramm \nVorträge (Roter Saal von Schloss Philippsruhe)\nEintritt zu allen Vorträgen frei – Keine Anmeldung erforderlich \nMittwoch\, 20.08.2025\, 18 Uhr\nAugsburg\, Frankfurt\, Hanau: Der Kupferstecher Johann Philipp Thelott und seine Verbindungen\nReferent: Prof. Dr. Holger Gräf \nDurch einen Zufall blieb das fragmentarische Arbeitsbuch von Johann Philipp Thelott erhalten und er ließ sich so als Spross einer bedeutenden Augsburger Kaufmanns- und Künstlerfamilie identifizieren. Thelott zog mit Mitte Zwanzig nach Frankfurt\, wo er sich rasch etablieren konnte. Über die in seinem Arbeitsbuch genannten Auftraggeber und seine darüber zu fassenden Werke gewann er rasch Kontur als eine durchaus zentrale Figur im Buch- und Verlagswesen der aufblühenden Stadt der Buchmessen. Praktisch alle damals wichtigen Verlagshäuser in Frankfurt\, darunter auch Merians Erben\, gehörten zu seinen Geschäftspartnern\, aber auch Frankfurter Patrizier und Autoren wie der bedeutende Barockdichter Johann Michael Moscherosch. \nNach einem Abriss zum Werdegang und der künstlerischen Einordnung Thelotts werden in dem Vortrag einige bemerkenswerte Verbindungen nach Hanau näher beleuchtet. Etwa zu dem Frühmerkantilisten Johann Joachim Becher\, dem „Drahtzieher“ hinter dem abenteuerlichen Kolonialprojekt „Hanauisch Indien“\, dem bislang wenig bekannten Zeichner und Maler Christoph Metzger\, der den in Hanau oft gesehenen „Abriß der Statt und Vestung“ stach oder zu dem Porträt der Gräfin Katharina Juliane von Wied\, einer geborenen Gräfin von Hanau-Münzenberg. \nDonnerstag\, 06.11.2025\, 18 Uhr\n„Zur Fortpflantzung der Religion eine Druckerey alhir“:\nDie hohe Kunst der Hanauer Drucker im 17. Jahrhundert\nReferent: Dr. h.c. Hans Sarkowicz \n1593 begann der Buchdruck in Hanau. Die ersten Drucker wie Wilhelm Antonius oder Claude de Marne waren nicht nur geniale Handwerker\, die ihren Beruf mit äußerster Sorgfalt ausübten\, sondern auch engagierte Bürger. Ihre Verlagsprogramme spiegeln religiöse und gesellschaftliche Debatten\, sie sollten belehren\, bilden\, aber auch das tägliche Leben erleichtern. Da Bücher noch sehr teuer waren\, wurden sie aufwändig typographisch gestaltet und teilweise mit künstlerisch gestalteten Illustrationen versehen. Eine Besonderheit war die Offizin Typographia Orientalis\, in der hebräische Drucke erschienen. \nIn seinem Vortrag stellt Hans Sarkowicz bedeutende Beispiele der frühen Hanauer Druckgeschichte vor\, zeigt in oder für Hanau entstandene Illustrationen und erläutert den langen Prozess\, den ein Buch durchlaufen musste\, ehe es auf der Frankfurter Messe verkauft werden konnte. \nDonnerstag\, 15.01.2026\, 18 Uhr\nTräume\, Tragödien\, Tabakkonsum: Hanauer Geschichte(n) zu Thelotts Zeiten\nReferent: Dr. Markus Häfner \nHanau durchlebte im 17. Jahrhundert turbulente Zeiten. Nach der Unterzeichnung der Capitulation entstand vor den Toren der Altstadt mit Neu-Hanau in den folgenden Jahrzehnten eine neue Stadt. Als Schutz erhielt sie eine moderne Stadtmauer mit Bastionen\, die in den ersten Jahren des Dreißigjährigen Krieges feindliches Militär fernhielt. Doch Leid\, Hunger und Pest wüteten nicht nur im Umland\, sondern im Kriegsverlauf auch in Hanau. Seinerzeit lebten nur wenige von der Gold- und Silberschmiedekunst\, vielmehr prägten Landwirtschaft\, Tabakanbau und Textilwarenproduktion das wirtschaftliche Leben. Als Friedrich Casimir die Grafschaften Hanau-Münzenberg und Hanau-Lichtenberg 1642 unter seiner Regentschaft vereinte\, waren seine Ländereien und Untertanen vom Krieg gezeichnet. Doch der junge Graf träumte von Kolonien\, Kunst- und Naturaliensammlungen\, einer Wissenschaftsakademie und opulenten Festen. \nMuseumsleiter Dr. Markus Häfner stellt in seinem Vortrag die prägenden Köpfe in Hanau vor und blickt auf ihre Geschichte und die spannenden Geschichten ihres Lebens. \nDruck-Workshops \nmit Joachim Mennicken \nAusgehend von den Druckgrafiken Johann Philipp Thelotts werden praktische Grundlagen des Tiefdrucks vermittelt und mit einer mobilen Druckpresse vor Ort gedruckt. In kreativer Atmosphäre entstehen eigene Drucke – von der ersten Idee bis zum fertigen Blatt. Der Workshop richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. \nSamstag\, 15.11.2025\, 14–16 Uhr\nSamstag\, 13.12.2025\, 14–16 Uhr \nPreis: 40\,– € (inkl. Eintritt und Materialien)\, max. 8 Personen\, keine Vorkenntnisse\nmit der Bitte um Anmeldung \nFührungen \nEinstündige Führung durch die Ausstellung \nSonntag\, 13.07.2025\, 15 Uhr\nMittwoch\, 01.10.2025\, 18 Uhr\nSonntag\, 09.11.2025\, 15 Uhr\nSonntag\, 25.01.2026\, 15 Uhr \nPreis: 3 € zzgl. Eintritt – mit der Bitte um Anmeldung \nAnmeldung unter museen@hanau.de\, Telefon 06181 2950 2148 (wochentags) oder Online-Anmeldeformular.
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LOCATION:Schloss Philippsruhe\, Philippsruher Allee\, Hanau\, Hessen\, 63454\, Germany
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SUMMARY:alltours Open-Air-Kino in Düsseldorf
DESCRIPTION:Vom 31. Juli bis 31. August verwandelt sich der Rheinpark in die sommerliche Open-Air-Kulisse für unvergessliche Filmnächte unter freiem Himmel. Auf der 400 Quadratmeter großen Leinwand wird dem Publikum auch in der diesjährigen Kino-Saison ein buntes Filmprogramm geboten: von packenden Blockbustern und herzerwärmenden Komödien über Dramen und fantastische Abenteuer bis hin zu liebevoll animierten Familienfilmen. Mit einer großartigen Aussicht auf den Rhein und die Düsseldorfer Skyline lädt zudem der Kino Beach direkt am Open Air Kino zum Entspannen und Genießen ein. \nVielfältiges Kinoprogramm mit großartigen Film-Highlights \nDas alltours Kino-Programm bietet mit einem bunten Mix aus verschiedenen Genres für jeden Kino-Fan das passende Highlight. Den Auftakt der Saison macht die beliebte Science-Fiction-Filmkomödie Lilo & Stitch (31.07.)\, gefolgt vom erfolgreichen Drama Bridget Jones – Verrückt nach ihm am Dienstag\, 6. August. Für echte alltours Kino-Fans flimmert\, traditionell der alltours Kino-Klassiker Mamma Mia! am Freitag\, 22. August\, über die Leinwand. Ein weiteres Highlight bietet der Action Hit Mission: Impossible – The Final Reckoning. Dieser wird am Samstag\, 9. August\, als Abschluss der Filmreihe gezeigt. Zudem wird es dieses Jahr mit Wicked am 19. August auch eine inszenierte Filmadaption des Musicals Wicked – Die Hexen von Oz zu sehen geben. Am Sonntag\, 18. August\, steht die erst am 31. Juli erscheinende Neuverfilmung der Kultkomödie Die nackte Kanone auf dem Programm. Damit ist das alltours Kino das erste Open-Air Kino\, das den Film präsentiert. Ein besonderes Highlight der diesjährigen Saison ist die Community Choice Night am 24. August. Erstmals haben Kino-Fans im Vorfeld die Möglichkeit gehabt\, das Programm aktiv mitzugestalten. Zur Auswahl standen zwei filmische Meisterwerke mit der Musik von Hans Zimmer – durchgesetzt hat sich Interstellar. Den krönenden Abschluss unserer Kinosaison bildet am 31. August die zweite Joker Night. An diesem Abend zeigen wir noch einmal einen der absoluten Publikumslieblinge aus dem diesjährigen Programm. Auch in dieser Saison wird es wieder zwei Joker Nights geben\, an denen besonders begehrte oder neue Filme laufen. Um welche Filme es sich jeweils handelt\, wird erst kurzfristig bekannt gegeben. \nalltours Kino-Programm Donnerstag\, 31. Juli\, bis Sonntag\, 31. August \nDo 31.07. Lilo&Stitch \nFr 01.08. Wunderschöner \nSa 02.08. Ein Minecraft Film \nSo 03.08. Thunderbolts* \nMo 04.08. Blood & Sinners \nDi 05.08. Bridget Jones – Verrückt nach ihm \nMi 06.08. Der weiße Hai \nDo 07.08. Der Spitzname presented by Rheinische Post \nFr 08.08. Karate Kid: Legends \nSa 09.08. Mission: Impossible – The Final Reckoning \nSo 10.08. Konklave \nMo 11.08. Like A Complete Unknown \nDi 12.08. From the World of John Wick: Ballerina \nMi 13.08. Beetlejuice Beetlejuice \nDo 14.08. Heldin \nFr 15.08. Gladiator II \nSa 16.08. Drachenzähmen leicht gemacht \nSo 17.08. Mickey 17 \nMo 18.08. A Working Man \nDi 19.08. Wicked \nMi 20.08. Die leisen und die großen Töne \nDo 21.08. Joker Night \nFr 22.08. Mamma Mia! \nSa 23.08. Jurassic World: Die Wiedergeburt \nSo 24.08. Interstellar – Community Choice Night \nMo 25.08. Mädchen Mädchen \nDi. 26.08. Pretty Woman presented by Douglas \nMi 27.08. F1 \nDo 28.08. Die nackte Kanone \nFr 29.08. Superman \nSa 30.08. Vaiana 2 \nSo 31.08. Joker Night \nEinlass und Bewirtung ab 19:00 Uhr. \nDas komplette alltours Kino-Programm ist unter www.alltours-kino.de/programm-tickets/programmuebersicht zu finden.
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SUMMARY:Ausstellung „Liberty“ im Haus der Niederlande
DESCRIPTION:Die neue Graphic Novel „Liberty“ im Haus der Niederlande erzählt die Entstehungsgeschichte der Freiheitsstatue in New York. Fünf Jahre lang hat der in Münster lebende Illustrator Jörg Hartmann zusammen mit Autor Julian Voloj an dem Werk gearbeitet. Aus Anlass der internationalen Veröffentlichung des Buches zeigt Hartmann vom 7. August bis zum 7. September 2025 ausgewählte Original-Aquarelle im Haus der Niederlande im Krameramtshaus (Alter Steinweg 6/7). \nBürgermeisterin Angela Stähler eröffnet die Ausstellung „Liberty” am Donnerstag\, 7. August\, um 18 Uhr. Marcus Herrenberger\, emeritierter Professor der Münster School of Design und langjähriger Wegbegleiter Hartmanns\, führt inhaltlich ein. Der Eintritt ist frei. \nDie Graphic Novel „Liberty” entstand in fünfjähriger Zusammenarbeit zwischen dem Illustrator Hartmann und dem aus Münster stammenden\, in New York lebenden Autor Julian Voloj. Auf 140 Seiten zeichnen sie die Entstehungsgeschichte der Freiheitsstatue nach. Die weltbekannte Statue ist ein Symbol für Freiheit („Liberty“) und begrüßte Einwanderinnen und Einwanderer\, die per Schiff in die USA einreisten. Sie prägte jahrzehntelang das Selbstverständnis der Weltmacht als Einwanderungsland. \nWie schauen wir\, wie schauen die USA heute auf Immigration? Um den Blick auch für Veränderungen unserer Zeit zu öffnen\, zeigt Hartmann neben den Aquarellen des Buches auch weitere Grafiken\, die das alte und das neue New York einander gegenüberstellen. Dadurch gibt er nicht nur Einblicke in die Geschichte der Freiheitsstatue\, sondern lässt das Publikum auch teilhaben am Entstehungsprozess seiner Graphic Novel. \nDie Ausstellung ist montags bis freitags\, von 12 bis 18 Uhr\, sowie samstags\, sonntags und feiertags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Jeweils samstagvormittags wird Jörg Hartmann zum Signieren und Zeichnen vor Ort sein. Zur Nacht der Museen und Galerien am Samstag\, 6. September\, hat die Ausstellung bis 24 Uhr geöffnet. \nDas Kulturamt der Stadt Münster präsentiert im Wechsel mit dem Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster Ausstellungen im Zunftsaal des Krameramtshauses. Regelmäßig verwandeln Münsteraner Künstlerinnen und Künstler den historischen Ort in einen Ausstellungsraum – von Malerei über Skulptur bis hin zu Performancekunst ist alles dabei.
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SUMMARY:Künstler Holger Kliem zeigt Werke im Hanauer Rathaus
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst vor dem OB-Büro“ präsentiert der Hanauer Künstler Holger Kliem vom 8. August bis zum 31. Oktober 2025 eine Auswahl seiner Werke im Kunstraum des Rathauses Hanau. Die öffentliche Vernissage findet am Freitag\, 8. August 2025\, um 18:00 Uhr statt. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri eröffnet die Ausstellung\, im Anschluss folgt ein Interview mit dem Künstler\, in dem er über sein Werk und dessen Entstehungsgeschichte berichtet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. \nDie Ausstellung umfasst zahlreiche Arbeiten aus den vergangenen Jahren – vom schnellen Urban Sketch bis hin zur großformatigen Malerei auf Leinwand. Kliems Werke changieren zwischen illustrativer Klarheit und expressiver Malerei. Mal entsteht der Impuls unterwegs mit Fineliner und Aquarell direkt vor Ort\, mal im Atelier mit Acryl\, Marker und Mixed-Media-Techniken. \n„Ich sehe in meiner Heimatstadt Hanau eine verborgene Schönheit\, die es zu entdecken gilt“\, sagt Holger Kliem\, der in Hanau geboren und aufgewachsen ist. Auch wenn er beruflich in der Kommunikations- und Medienwelt zu Hause ist\, ist die Kunst für ihn ein konstanter Begleiter. Seine Bilder spiegeln persönliche Erfahrungen\, kreative Vielfalt und eine tiefe Verbundenheit mit der Stadt wider. \nKliem experimentiert in seinen Arbeiten mit Strukturen\, Überlagerungen und Farbräumen. Seine Urban Sketches fangen mit lebendiger Leichtigkeit Alltagsszenen ein\, während seine Malereien oft einem erzählerischen Impuls folgen. \nDie Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich:\nMo\, Di\, Do\, Fr von 8:00 – 13:00 Uhr\, Mi bis 16:30 Uhr.\nOrt: Rathaus Hanau\, Am Markt 14–18\, 63450 Hanau
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SUMMARY:11. Wertheimer Burgfilmfest
DESCRIPTION:Das Wertheimer Burgfilmfest geht in die elfte Spielzeit. Vom 14. bis 30. August 2025 ist der Burggraben die Kulisse des beliebten Open-Air-Kinos. Filmbeginn ist nach Einbruch der Dunkelheit um 21:00 Uhr\, 600 Plätze bieten freien Blick auf die acht Meter breite Leinwand. Burgmanager Christian Schlager stellte das Programm in einem Pressegespräch vor. \nEr hat das Burgfilmfest ins Leben gerufen und die Filmauswahl auch für dieses Jahr besorgt. So können Kinofreunde an 17 Abenden verpasste Höhepunkt des Filmjahres nachholen\, ungesehene Perlen entdecken oder auch Liebgewordenes erneut genießen.\nDer Förderverein des wiedereröffneten Roxy-Kinos war letztes Jahr erstmals für den Popcornverkauf zuständig\, heuer zeichnet er für das gesamte Catering verantwortlich. Alle Einnahmen kommen der kommunalen Kinoarbeit zugute. \nPassend zur Papstwahl ist der diesjährige Eröffnungsfilm am 14. August der Vatikan-Thriller „Konklave“. Mit ach Oscarnominierungen und Ralph Fiennes in der Hauptrolle ist der Film kein Thriller von der Stange. Was im Herzen des Vatikans vorgeht\, bevor der weiße Rauch aufsteigt\, ist sehr spannend und großes Kino. \nEine Ikone des Actionkinos ist zurück: Tom Cruise\, der vor zwei Jahren mit dem Welthit „Top Gun2“ das pandemiegebeutelte Kino quasi im Alleingang gerettet hat\, nimmt als Ethan Hunt in „Mission Impossible – The Final Reckoning“ mit seiner bewährten Truppe am 15. August die nächste und wohl letzte aussichtslose Mission an. Das Publikum erwartet bestes Entertainment. \n„Drachenzähmen leicht gemacht“ am 16. August ist den kleinen und nicht mehr so kleinen Kinofans bestens bekannt durch drei erfolgreiche Animationsfilme um einen Wikingerjungen und seinen feuerspeienden Freund. Jetzt folgt man auch hier dem von Disney gesetzten Trend zur aufwändigen Realverfilmung. Die Abenteuer um Drachen und Wikinger kommen mit echten Schauspielern und nicht ganz so echten Drachen auf die große Leinwand. Der Film ist ein Riesenspaß für die ganze Familie. \n„Der Pinguin meines Lebens“ am 17. August ist eine tierische Begegnung zwischen einem Lehrer und einem echten Pinguin. Der liebevolle Film ist durch Mund-zu-Mund-Propaganda ein echter Programmkino-Hit. \nRenée Zellweger kehrt am 18. August als Bridget Jones zurück – charmant chaotisch und so liebenswert wie eh und je. Romantikkomödien sind nach den goldenen Jahren\, in denen Julia Roberts und Meg Ryan regelmäßig in solche Rollen schlüpften\, selten geworden. Umso größer ist die Vorfreude auf „Bridget Jones 4 – Verrückt nach ihm“\, eine Komödie voller Gefühl\, Humor und nostalgischem Charme. \n„Der Buchspazierer“ am 19. August beruht auf einem erfolgreichen Buch. Der herzerwärmende Film um die Freundschaft zwischen einem kauzigen Buchhändler und einem aufgeweckten neunjährigen Mädchen ist klassisches Feel-Good-Kino. Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle kann hier mehr zeigen als den nächsten Kalauer. \nAuf den „Salzpfad“ begibt sich ein vom Leben gezeichnetes Paar am 20. August. Der South West Coast Path ist Englands berühmter Küstenwanderweg. Die Reise wird zu einem Weg zurück ins Leben – geprägt von Hoffnung\, neuer innerer Stärke und wiederentdeckter Liebe. \nFranzösisches Kino\, wie viele es lieben\, ist der Film „Die leisen und die großen Töne“ am 21. August. Erzählt wird die sympathische und berührende Geschichte zweier Brüder\, die trotz Gegensätzen die Liebe zur Musik teilen. Eine fesselnde Erzählung über Familie\, Musik und Hoffnung. \n„F1 – Der Film“ führt in die Formel Eins – mit Brad Pitt als ehemaligem Rennfahrer. Er ist der „beste\, der es nie geschafft hat“ und einen letzten Versuch startet\, der Beste zu werden. Am 22. August sind große Emotionen und rasante Rennszenen zu erleben. Gedreht wurde auch an echten Grand-Prix-Wochenenden. \nFamilienkino aus dem Hause Pixar/Disney gibt es am 23. August: Der kleine Junge „Elio“ liebt den Weltraum und sein größter Traum wird wahr: Er wird in ein Paralleluniversum gebeamt\, wo man ihn irrtümlich für den Anführer der Erde hält und mit einer herausfordernden Mission betraut. Elio hat keinen Plan\, begibt sich aber mit seinem knuddeligen neuen Alien-Kumpel auf eine verrückte Mission. An diesem Abend gilt für alle Besucher der familienfreundliche Eintrittspreis von 6\,50 Euro. \nMit „Wunderschön“ hat Karoline Herfurth vor drei Jahren einen Leinwandhit gelandet. Nun gibt es am 24. August mit „Wunderschöner“ die Fortsetzung der dramatischen Komödie um fünf Frauen\, die mit sich selbst\, dem fremdbestimmten Körperbild oder ihrem Partner hadern. \nEin Herzensprojekt von Burgmanager Christian Schlager ist „Cranko“ am 25. August. Die Filmbio über den legendären Choreographen des Stuttgarter Balletts John Cranko (Sam Riley) zeigt viele grandiose Tanzszenen mit den aktuellen Stars des Stuttgarter Balletts. Die Solisten sind auch in tragenden Rollen zu sehen. Der Film erfasst die Seele des Tanzes und bringt das „Stuttgarter Ballettwunder“ auf die große Leinwand. \nIn „Die Barbaren – willkommen in der Bretagne“ am 26. August prallen die Kulturen aufeinander. In diesem Fall zieht statt der „erhofften“ Asylanten aus der Ukraine eine syrische Familie in eine bretonische Kleinstadt voller bigotter Ureinwohner. Die entlarvende Komödie über Vorurteile und menschliche Schwächen pendelt geschickt zwischen Ernst und Humor. \n„In die Sonne schauen“ am 28. August ist der frischgebackene „Cannes-Gewinner-der Herzen“ (tatsächlich gewonnen hat er den großen Preis der Jury). Der Film erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er)\, Erika (1940er)\, Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf einem abgeschiedenen Vierseitenhof in der Altmark. \nWie in den letzten Jahren gibt es (nicht ganz) zum Finale des Burgfilmfestes eine Stummfilm-Live-Performance. Leinwand-Lyriker Ralph Turnheim bringt am 27. August die letzte Stummfilm-Version von „Der Hund von Baskerville“ nach Wertheim. Er „synchronisiert“ den Film live\, urkomisch und mit Wiener Schmäh – ein unvergleichliches Vergnügen! Der Eintritt an diesem Abend kostet im Vorverkauf für Erwachsene 18 Euro\, für Schülerinnen und Schüler acht Euro\, jeweils zuzüglich Gebühren. \nEin Klassiker des Klamauk-Kinos ist „Die nackte Kanone“ mit dem unvergesslichen Leslie Nielsen. 31 Jahre nach dem letzten Kinofilm gibt am 29. August Liam Neeson dessen tollpatschigen Sohn. Ähnlich ungeschickt und zwerchfellerschütternd wie sein Vater\, löst er seine Fälle mehr zufällig und mit maximalem Kollateralschaden. \nDer Trend zum Musikfilm hält an – und die Geschichte um den Jahrhundert-Barden Bob Dylan ist wahrlich filmreif. Am letzten Spieltag\, am 30. August\, läuft „Like a complete unknown“ – ein Biopic mit sehr viel Musik über den jungen Bob Dylan. Als er 1965 beim Newport Folk Festival überraschend mit E-Gitarre auftritt\, beginnt eine neue Ära. \nFür alle Filme (außer Familienkino am 23. August und Stummfilm-Performance am 27. August) kosten die Tickets im Vorverkauf neun Euro. Sie sind erhältlich bei Knecht Rupprecht in der Rathausgasse oder online über www.burgfilmfest.de. Tickets an der Abendkasse kosten zehn Euro.
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