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SUMMARY:Ausstellung "Memento Mori" im Aquazoo Löbbecke Museum
DESCRIPTION:“Memento mori” – der aus dem antiken Rom stammende Ausspruch mahnt\, sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst zu werden und entsprechend zu handeln. Doch auch wenn der Mensch oft den Tod fürchtet\, muss Sterben per se nichts Schlechtes sein. Der Tod eines Organismus ist fester Bestandteil des Lebens. Er schafft Platz für die Ausbreitung anderer Lebewesen und macht so eine Evolution der Arten überhaupt erst möglich. Doch warum muss eigentlich alles sterben? Welche biologischen Gründe gibt es für das Altern und den Tod? Und lässt sich der Tod am Ende vielleicht doch durch Medizin und Forschung überwinden? Die neue Ausstellung “Memento mori: Vom Leben\, Altern und Sterben” im Aquazoo Löbbecke Museum widmet sich vom 11. Oktober 2024 bis zum 28. Mai 2025 den zentralen Fragen der menschlichen Existenz und der aller anderen Lebewesen – und gibt sogar Einblicke\, was nach dem Tod passiert.
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SUMMARY:Mahn- und Gedenkstätte zeigt "INNOVATIV\, ERFOLGREICH\, JÜDISCH"
DESCRIPTION:Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zeigt seit Freitag\, 1. November 2024\, ihre neue Sonderausstellung „INNOVATIV\, ERFOLGREICH\, JÜDISCH. Düsseldorfer Visionäre: Freundlich\, Schöndorff\, Loewy“. Die Ausstellung beleuchtet die drei verfolgten und vergessenen jüdischen Pioniere Abraham Freundlich\, Albert Schöndorff und Ludwig Loewy. Im Rahmen eines Presserundgangs stellten Kuratorin Hildegard Jakobs\, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte\, und der Urenkel von Abraham Freundlich\, Richard Markus\, die Ausstellung am Donnerstag\, 31. Oktober\, vor. \nZunächst wird die Geschichte des Selfmade-Erfinders Abraham Freundlich erzählt\, der ab 1883 in Düsseldorf lebte und wirkte. Er entwickelte sich zu einem Pionier der Kühltechnik. Bereits 1902 stellte er auf der Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf eine große Kälteanlage aus und kühlte die Räume des Kunstpalastes. Er war also dem in den USA eingeführten „Air condition“ um etwa neun Jahre voraus. Neben einer großen Palette von Anlagen zur Kältetechnik entwickelte\, produzierte und vertrieb seine Firma A. Freundlich Dampfmaschinen\, Pumpen\, Luftkompressoren\, Vakuumpuppen\, Staubsauger und Kräne. \nDie Kaiserliche Marine beauftragte die Firma mit dem Bau einer Munitionskühlanlage für den größten deutschen Panzerkreuzer SMS Blücher. Auch die Kühl- und Eisanlage für das russische Zarenschloss in Livadia bei Jalta wurde von der Firma A. Freundlich erbaut. Das erste Düsseldorfer Kino\, die Lichtburg auf der Königsallee\, erhielt eine Kühlanlage von A. Freundlich. Freundlichs Kaltlagerhäuser garantierten die Fleischversorgung während des Ersten Weltkrieges für Düsseldorf. Nach 1933 wurde die Firma schrittweise boykottiert. Anfang 1938 wurden die Kaltlagerhäuser „arisiert“. Im gleichen Jahr verstarb der Firmengründer Abraham Freundlich in Düsseldorf. \nRichard Markus\, Urenkel von Abraham Freundlich: „Die von meinem Urgroßvater\, Abraham Freundlich\, den Schöndorffs und Loewys gegründeten und entwickelten Firmen gehörten später zu Linde\, Siemens und SMS AG. Während jeder diese Namen kennt\, sind die Namen der drei jüdischen Gründer und Unternehmer trotz ihrer bahnbrechenden Erfindungen heute vergessen. Ich freue mich daher\, dass die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte ein erster Schritt ist\, diesen tüchtigen jüdischen Unternehmern\, die sich auch in der Düsseldorfer Stadtgesellschaft prominent engagiert haben\, wieder ein Gesicht zu geben.“ \nAlbert Schöndorff  – Pionier im Straßenbahnbau \nAls zweites wird Albert Schöndorff in den Blick genommen. Zusammen mit seinem Bruder Hermann gründete er 1890 eine Bettenfabrik in Düsseldorf. Die Firma wurde schnell erweitert um die Bereiche Ladenbau und Warenhausausstattung. Viele bekannte (jüdische) Warenhäuser in der Region wurden von ihnen ausgestattet. Schließlich gliederte Albert Schöndorff 1920 die Waggonfabrik Gebr. Schöndorff in die Firma ein. Auf dem Firmengelände in der Königsberger Straße 100 entstanden Güterwaggons\, Straßenbahnen und vieles mehr. \nIn Düsseldorf gebaute Straßenbahnen fuhren durch viele Städte und Regionen im gesamten Deutschen Reich. Albert Schöndorffs besonders soziales und gesellschaftliches Engagement hat mit dem 1919 initiierten Bauprojekt „Siedlung Freiheit“ in Düsseldorf Spuren hinterlassen. 1933 wurde Albert Schöndorff aus seinem eigenen Unternehmen gedrängt und 1942 aus seinem Fluchtland Niederlande in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ermordet. \nLudwig Loewy – Pionier der Luft- und Raumfahrt \nAb 1914 lebte und arbeitete ein genialer Ingenieur in Düsseldorf: der aus Böhmen stammende Ludwig Loewy. Schnell brachte er die Düsseldorfer Firma Schloemann zu einem Marktführer im Bereich hydraulischer Pressen. Loewy verließ 1936 fluchtartig Düsseldorf. In der Emigration in Großbritannien schuf er ein bemerkenswertes Firmenimperium. \nDie „Loewy Engineering Company“ stellte hydraulische Pressen und Spezialmaschinen her\, die für den Ausbau einer modernen Luftfahrtindustrie dringend benötigt wurden. Sein Bruder Erwin gründete nach seiner Flucht über Frankreich in den USA 1940 den amerikanischen Sitz der Firma\, die „Loewy HydroPress“. Beide Brüder trugen mit ihren Firmen zum Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg bei\, veränderten die Luft- und Raumfahrtindustrie und prägten einen Großteil der modernen Flugzeugfertigung. Ihre Arbeit und ihr Vermächtnis ermöglichte einige der größten Leistungen des industriellen und technologischen Fortschritts des 20. Jahrhunderts. \nDie Ausstellung wurde von Hildegard Jakobs\, der stellvertretenden Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte\, kuratiert und vom Büro Ullrich (Düsseldorf) gestaltet. Sie ist ab dem 1. November bis zum 28. September 2025 zu den üblichen Öffnungszeiten (sonntags\, dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr\, montags geschlossen) in der Mahn- und Gedenkstätte\, Mühlenstraße 29\, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Lars Contzen stellt im Museum Großauheim aus
DESCRIPTION:Bis zum 30. November 2025 steht das Museum Großauheim ganz im Zeichen des Hanauer Künstlers und Designers Lars Contzen. Lars Contzen gelang es seinen Namen zur Marke zu machen. Allein 25 Millionen Quadratmeter von ihm designte Tapeten wurden weltweit verkauft. Zudem gestaltete er Böden\, Farben\, Lampen\, Alltagsgegenstände\, Tische\, Möbel\, Messestände und Fertighäuser. Zuletzt entwickelte er Designs und Markenaufbau für Bier\, Gin\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Biographie des Künstlers und Designers und fokussiert sich auf Objekte aus dem Bereich des Produkt- und Industriedesigns. \nZu sehen sind von Contzen designte Produkte wie Tapeten\, Tapetenbücher\, Farben\, Resopalplatten\, Glasscheiben\, Geschirr\, Leuchten\, Multifunktionsmöbel\, Klapptische\, Stühle\, Bierzeltgarnituren\, Getränke\, Zahnpasta oder Aktivmöbel. Kurator Dr. Markus Häfner als Leiter der Städtischen Museen und Lars Contzen erdachten das Konzept\, Contzens Werke sowohl im Sonderausstellungsbereich zu zeigen als auch in die Dauerausstellungen zur Hanauer Industriegeschichte und zu den Großauheimer Künstlern August Gaul und August Peukert zu integrieren. So interagieren Contzens Werke mit den Gemälden August Peukerts\, den Plastiken August Gauls\, den landwirtschaftlichen Geräten und den Dampfmaschinen. In seinem Wirken als Produkt- und Industriedesigner verbindet Lars Contzen Kunst mit serieller Produktion und bildet somit ein perfektes Bindeglied für die verschiedenen Sektionen zu Kunst- und Industriegeschichte im Museum Großauheim. \nLars Contzen wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren\, wuchs in Nidderau auf und besuchte in Großkrotzenburg das Kreuzburg-Gymnasium. Im Alter von 24 Jahren zog er nach Hanau\, lebte 1994 bis 2002 in der Hanauer Innenstadt\, darauf in Steinheim und seit 2015 in Großauheim. Zwischen 1994 und 1996 arbeitete er in einem Atelier im Windecker Schloss. Im Anschluss schuf er 1998 das Künstlerkollektiv und Gemeinschaftsatelier „Drahtwerk“ in der Frankfurter Landstraße in Hanau. Der in den ehemaligen Lagerhallen eingerichtete Contzentrade Showroom zeigte die Vielfalt seiner Designentwürfe. Von 2010 an bis 2015 mietete er den ehemaligen Großauheimer Ballsaal in der Alten Langgasse an\, bevor er 2015 in derselben Straße das ehemalige Gasthaus Engel am Zollturm am Mainufer mit dem angeschlossenen historischen Bootshaus kaufte. \nUnter dem Namen „Bootshaus Studio“ entwickelt Contzen dort heute Ideen für Markenaufbau\, betreibt ein professionelles Fotostudio und führt dort sein Künstleratelier\, in dem parallel zu Auftragsarbeiten regelmäßig freie künstlerische Arbeiten wie Malereien und Grafiken entstehen. Im Jahr 2000 erhielt Contzen von der Stadt Hanau für sein künstlerisches Werk den Cläre-Roeder-Münch-Preis verleihen. In den verschiedenen Stationen seines Schaffens kommt die enge Verbundenheit zur Region und zu Hanau zum Ausdruck. \nDie Ausstellung „Von Hanau in die Welt – Design Lars Contzen“ ist samstags und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr im Museum Großauheim zu sehen. Ein vielseitiges Begleitprogramm lädt zum mehrfachen Besuch der Schau ein.
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LOCATION:Museum Großauheim\, Pfortenwingert 4\, Hanau\, Hessen\, 63457\, Germany
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SUMMARY:„Formen der Stille. Skulpturen von Leonard Wübbena“ im Kunsthaus Leer
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Formen der Stille. Skulpturen von Leonard Wübbena“ präsentiert das Kunsthaus Leer ab dem 6. April Stahlskulpturen und Zeichnungen des ostfriesischen Metallbildhauers Leonard Wübbena. Die ersten Skulpturen aus Stahl von Leonard Wübbena entstanden Mitte der 1980er-Jahre und bestanden aus zusammengefügten Fundstücken der ländlichen Lebenswelt. Spielerisch ließ er sich dabei vom visuellen Reiz sowie von der ursprünglichen Funktion der vorgefundenen Gegenstände inspirieren. Später traten dann in Entwürfen entwickelte\, aus Fertigteilen industrieller Produktion gestaltete Plastiken hinzu. Wübbena begann\, sich intensiv der Untersuchung von Form und Material zu widmen\, indem er die einzelnen Elemente überarbeitete\, miteinander verschweißte\, gelegentlich kolorierte und so Kunstwerke von ausgeprägter Klarheit und Harmonie hervorbrachte. Heute arbeitet Leonard Wübbena vielfach mit rostendem Cortenstahl\, den er zuweilen mit glänzendem Edelstahl oder Blattgold kombiniert. \nAnlässlich der Schenkung der Skulptur „Flora II“ präsentiert das Kunsthaus Leer Kleinplastiken von figurativ bis abstrakt aus dem Besitz des Künstlers. Die Eröffnung findet am 6. April ab 11.30 Uhr unter Anwesenheit des Künstlers statt. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni dienstags bis donnerstags sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. \nVita des Künstlers \nLeonard Wübbena wurde 1946 in Funnix (Ostfriesland) geboren. Nach einer Lehre als Schriftsetzer ließ er sich an der Werkkunstschule Aachen im grafischen Gewerbe ausbilden und war bis 2006 als Lehrer für Kunst und Werken in Wittmund tätig. In seiner eigenen Kunst beschäftigte er sich seit den 1970er-Jahren mit der Herstellung von Druckgrafik. Ab Mitte der 1980er-Jahre gab er diese Tätigkeit auf und wandte sich der Bildhauerei zu. Seither lebt und arbeitet Leonard Wübbena als Metallbildhauer in Funnix. Zahlreiche seiner Großplastiken fanden deutschlandweit Aufstellung im öffentlichen Raum sowie in dem gemeinsam mit seiner Ehefrau betriebenen Skulpturengarten.
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LOCATION:Kunsthaus Leer\, Turnerweg 5\, Leer (Ostfriesland)\, Niedersachsen\, 26789\, Germany
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SUMMARY:Krefelder Kinderkino „spunk“ in der Fabrik Heeder
DESCRIPTION:Das Krefelder Kinderkino „spunk“ in der Fabrik Heeder zeigt am Sonntag\, 6. April 2025\, um 10:30 Uhr den Film „Bleib am Ball – egal was kommt“ (2022). Der Film wird für Kinder ab acht Jahren empfohlen. Die besten Freunde Dylan und Youssef träumen davon\, Profifußballer zu werden. Eines Tages ändert sich durch einen Unfall alles für Dylan. Er muss sich mit seinem neuen Leben arrangieren. Er will seinen Traum nicht aufgeben und ist nach wie vor fest entschlossen\, gemeinsam mit Youssef den Touzani Cup zu gewinnen. Mit der Hilfe des Skatermädchens Maya\, in die er sich verknallt\, lernt er das Fußballspielen auf eine ganz neue Art und Weise. \nDie Karte kostet zwei Euro an der Tageskasse\, die um 10:00 Uhr öffnet.
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LOCATION:Fabrik Heeder\, Virchowstraße 130\, Krefeld\, NRW\, 47805\, Germany
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SUMMARY:„Euer Sonntag“ im Theatermuseum Düsseldorf
DESCRIPTION:Das Theatermuseum Düsseldorf lädt am 6. April 2025 wieder zum monatlichen „Euer Sonntag im TMD“. Neben kostenfreiem Eintritt bietet das Museum eine Themenführung\, ein Kreativlabor für Kinder ab sechs Jahren und unter dem Schlagwort „Museumsmaschen“ gemeinsames Stricken. \nVon 13 bis 17 Uhr sind alle Interessierten ins Kreativlabor eingeladen. In der Bibliothek des Theatermuseums befinden sich viele Bücher\, in denen eingeklebte oder eingestempelte „Ex libris“ Geschichten vorheriger Eigentümer oder Eigentümerinnen andeuten. Im Kreativlabor können Kinder ab sechs Jahren selbst solche „Ex libris“ herstellen. Das Kommen und Gehen ist jederzeit möglich. \nVon 14 bis 16 Uhr findet das Angebot „Museums-Maschen“ statt. Das Theatermuseum lädt einmal im Monat im Foyer zum gemeinsamen Strickkurs ein. Angeleitet von Jessica Hoffmann können Anfängerinnen und Anfänger sowie Profis zusammenkommen\, um zu stricken\, Tipps auszutauschen\, zu plaudern oder einfach nur gemeinsam Zeit zu verbringen. Wolle und Stricknadeln müssen mitgebracht werden. \nUm 15 Uhr gibt es dann eine Museumsführung. Der Institutsleiter Sascha Förster nimmt Interessierte mit auf eine Führung durch das Hofgartenhaus mit seiner Dauerausstellung über das Dumont-Lindemann-Archiv\, das Fundament des Theatermuseums. Am Beispiel des über das Archiv dokumentierten „Schauspielhauses Düsseldorf (Dumont-Lindemann)“ werden dort Kulturgeschichten einer Reform-Moderne im Rheinland zwischen 1904 und 1933 erzählt. \nAb April stellt Institutsleiter Sascha Förster die Dauerausstellung nicht nur vor\, sondern setzt bei seiner Führung monatlich wechselnde Themenschwerpunkte. Der Fokus der ersten Themenführung im April wird auf Kostümen am Beispiel des Schauspielhauses Düsseldorf liegen. \nDer Eintritt in das Theatermuseum mit Dauerausstellung und der Mini-Ausstellung „Wenn wir es wären: Tanzvideos von Kauan Soares“ sowie alle oben genannten Angebote sind kostenfrei.
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